Alte Krebs-Heilmittel

Krebs ist eine Krankheit welche es nicht erst in unserer Zeit gibt. Bereits vor 400 Jahren gibt es Berichte über Krebs und über verschiedene Heilmethoden. Vieles davon mag heute als Unsinn abgetan werden. Es existieren aber dennoch verschiedene alte Rezepturen welche durchaus einer näheren Untersuchung wert wären und ich denke vor 300 Jahren kannte man die Wirksamkeit verschiedener Pflanzen sehr viel besser als das Heute der Fall ist. Beim lesen einiger sehr alter Bücher fand ich hin und wieder einige dieser alten Heilmittel. Leider konnte ich bisher kein Krebsforschungsinstitut dafür begeistern. Man machte sich nicht einmal die Mühe diese Methoden näher zu untersuchen obwohl doch eigentlich hierfür Interesse bestehen müsste. Wenn man bedenkt wie viele Millionen Euro jährlich für die Krebsforschung aufgewendet werden da fragt man sich schon irgendwie weshalb immer noch kein wirksames Heilmittel gefunden wurde. Da werden Menschen weiter mit Chemotherapie gequält obwohl es vielleicht wirksamere alte Mittel gibt. Wahrscheinlich verdient man damit mehr, denn was wäre zBsp. wenn es billigere alte Heilverfahren auf Pflanzenbasis gäbe. Heutzutage leben wir in einer Zeit in der man lieber alles chemisch oder genetisch verändern will ohne dabei die Langzeitfolgen zu berücksichtigen. Was passiert zBsp. mit einem Menschen der sich nur von genetisch veränderten Lebensmitteln ernährt? Hat man auch das bedacht. Alte Heilmethoden müssen nicht schlechter sein als die Heutigen. Vieles was noch vor einigen Jahren als Unsinn abgetan wurde, wie etwa Akupunktur, ist heute ein anerkanntes Heilverfahren. Mit diesen Informationen möchte ich neue Anregungen für weitere Forschungen geben. Die folgenden alten Texte wurden größtenteils im Originalwortlaut belassen. Eine Garantie für die Wirksamkeit der beschriebenen Verfahren kann ich nicht geben. Eine Anwendung erfolgt auf eigene Gefahr. Ich hoffe nur das diese Seite von einigen Krebsforschern gelesen wird welche die beschriebenen Methoden auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen. Genaue Angaben zu den einzelnen Pflanzen (Aussehen, Vorkommen usw.) findet man auch sehr gut beschrieben in dem Buch „Der Kosmos Pflanzenführer“, Franck-Kosmos Verlags-Gmbh & Co, Stuttgart, Dietmar und Renate Aichele, Heinz Werner und Anneliese Schwengler, 1996 ISBN 3-86047-394-8 Alte Texte zum Thema Krebsbehandlung (ca. 300 Jahre alt) 1.) Wider den Beinkrebs Man presse den Saft aus dem Kraut Schafgarbe und lege dieses mit samt dem zerquetschten Kraute in und um die Wunde. Auch kann man, wenn es der Sitz des Beinkrebses gestattet, das Glied in einem Absude oder starken Aufgusse von diesem Kraute laulich baden. Das Bad wird ein paar mal des Tages (am Tag) früh und abends gebraucht, der Umschlag aber so oft erneuert, als das Kraut anfängt trocken zu werden. Wie lange mit diesem Mittel müsse angehalten werden zeigt die Wunde von selbst, die nicht eher heilt, als bis sich alle angefressenen Knochen abgesondert haben. Im Tabenaemontan heißt es zu dieser Pflanze: Alle Geschlecht der Garbenkräuter trucknen und ziehen zusammen, derowegen sie alle frischen Wunden heilen und dieweil sie auch von ihrer Bitterkeit eine temperierte Wärme mit einer Kühlung haben, so legen sie nieder und vertreiben alle hitzige Geschwulst und Entzündung ohne einige hinter sich Treibung. 2.) Gegen faule Schäden, den Krebs, um sich fressende Löcher und dergleichen Man brenne ein Wasser aus faulen Äpfeln, netze darin einen leinenen Lappen, lege ihn vierfach auf; ist er trocken geworden, so nimmt man einen anderen Lappen; den ersten muss man wieder gewaschen und vorher getrocknet haben, wenn man ihn nochmals brauchen will. Der Schaden heilt mit aller Gewalt und wenn er auch noch so giftig wäre. Anmerkung: Wenn es heißt brenne ein Wasser usw. so bedeutet die in der Regel eine schonende Destillation im warmen Wasserbad, wodurch die Wirkstoffe der Pflanze erhalten bleiben, welche bei einer Destillation über offene Flamme zerstört würden. Früher benutzte man für diese Kondensationsdestillation einen sogenannten Alembik welcher aus einem Glaskolben und einem Aufsatz, auch Helm genannt bestand. 3.) Geheimes Mittel den Krebs zu heilen Der Krebs wird geheilt durch ein Pflaster, welches von dem Gelben eines Eies mit Enzian, Osterlucei und Tausendguldenkraut zu Pulver bereitet und öfter aufgelegt wird. Die alten Heilmethoden aus dem Kräuterbuch Tabernaemontanus Die folgenden Verfahren stammt aus dem Kräuterbuch “ Tabernaemontan“ von 1664, einem sehr umfangreichen und sehr detailliert beschriebenen Buch über Kräuterheilkunde. (von Jacobus Theodorus Tabernamontanus) Die einzelnen Pflanzen (Aussehen, Verwendug der einzelnen Pflanzenteile, Zubereitung usw.) werden sehr gut beschrieben. Vieles von dem alten Wissen findet man in heutigen Büchern über Kräuter leider nicht mehr. Unter anderem enthält dieses Buch auch duzende Methoden zur Krebsbehandlung. Zuletzt erschien dieses Buch als Reprint im Jahr 1993, Verlag Konrad Kölbl, München. 4.) Sophienkraut (Herba Sophia angustisolia) Sophienkrautsamen in Speiß und Trank gebraucht heilt alle innerliche Verwundung. Sophienkrautsamen oder aber das Kraut gesotten (gesotten wurde dieses entweder im Wasser oder im Wein) und übergelegt wie ein Pflaster heilet den Beinbruch. Das gemeldete Kraut auf alle Manier gebraucht wie ein Pflaster oder sonst in andere weg, heilet nit allein alle alten Schäden und Geschwüre sondern ist auch eine heilsame Arznei zu den Fisteln und dem Krebs. 5.) Beifuß (Beschreibung der Herstellung eines pflanzlichen Pulvers zur Krebsbehandlung) Für den Krebs ein köstliches Pulver mache also: Nimm Sophienkraut 4 Loth, Braunwurz dritthalb (dreieinhalb?) Lot, Sanickelwurzel 2 Lot, von der Rinde der Wurzel des Quittenbaumes anderthalb Lot, Cardobenedictenkraut 1 Lot. Stoße diese Stücke zu einem feinen Pulver und zettele es in den Schaden (Wunde?), doch das der Schaden vorher gut mit Braunwurzelwasser gewaschen und gesäubert wurde. Darneben gib auch dem Kranken in allen seinen Speisen von nachfolgendem Pulver zu essen: Nimm Sophienkraut 4 Lot, des Gaucheils/ Braunwurz/ gedörrte Kütten, jedes 2 Lot. Stoße solches zu Pulver und brauche es in allen Speisen bis alles heil wird. 6.) Der Erdrauch (Taubenkropf) Seine Kraft erstreckt sich auch bis in das Geäder (Blutgefäße, Adern?) denn er reinigt das grob, dick, unrein, melancholisch und verbrannte Geblüt. Derowegen er zu unser Zeit von allen berühmten Ärzten, vor allen anderen Kräutern, in Franzosen oder Bocken, Muselsucht, Malzey, Zitterchen oder Flechten, Krebs , Fisteln, Scharbock, Grind, Raute, Schäbigkeit und aller anderen Verunreinigungen des Geblüts und der Haut heilsam und nützlich, innerlich und äußerlich gebraucht wird. Der vermischte Syrup des Erdrauches (Syrupus de Fumaria compositus) dienet auch zur Kuhr der alten