Von Zombies, Kaffeefiltern und Hari Seldon: Die unheimliche Mathematik der Kipppunkte

Wer Isaac Asimovs Science-Fiction-Epos Foundation gelesen hat, erinnert sich unweigerlich an eine faszinierende Idee: die Psychohistorik. Der Mathematiker Hari Seldon entwickelt darin eine Wissenschaft, die den Untergang galaktischer Imperien und den Verlauf der Geschichte auf Jahrhunderte im Voraus berechnen kann. Was wie reine, geniale Fiktion klingt, besitzt in unserer realen Welt eine verblüffend exakte, physikalische Entsprchung. Ihr Name: Perkolationstheorie. Was hat der Untergang eines Sternenreiches mit einer simulierten Zombie-Apokalypse, brennenden Wäldern oder dem morgendlichen Kaffee zu tun? Die Antwort lautet: Netzwerkdichte. Das Rätsel der 59,27 Prozent Stellen wir uns ein simples Experiment auf einem quadratischen Kästchenpapier vor. Wir verteilen zufällig Menschen (oder Bäume) auf den Feldern. Ein einziger Pixel wird infiziert (oder fängt Feuer) und steckt jeden direkten Nachbarn an. Man sollte meinen, dass das System linear reagiert: Zehn Prozent mehr Menschen bedeuten zehn Prozent mehr Infizierte (Zombies). Doch die Mathematik belehrt uns eines Besseren. Es existiert eine messerscharfe, unsichtbare Grenze bei exakt 59,27 % Besetzungsdichte. Bleibt das System nur minimal unter dieser Schwelle, passiert ein Wunder: Die Infektion breitet sich zwar aus, läuft sich aber irgendwann in den Lücken des Rasters tot. Die Menschheit überlebt. Setzt man die Dichte jedoch nur um einen winzigen Bruchteil nach oben – über die Grenze –, eskaliert das System schlagartig. Ein einziger Funke oder Biss führt zu einem globalen „Super-Cluster“, der das gesamte Spielfeld überrollt. Das Unheimliche daran? Supercomputer können diesen Wert durch pure Rechengewalt exakt bestimmen, doch es gibt bis heute keine elegante mathematische Formel, die diese Zahl auf dem Papier beweisen kann. Die reale Psychohistorik Hier schließt sich der Kreis zu Asimov. Seldons Psychohistorik basierte auf zwei unumstößlichen Axiomen: Genau das tut die Perkolationstheorie (ein Kernbereich der modernen Soziophysik und Netzwerktheorie). Es ist völlig egal, auf welchem Feld der Zombie ausbricht. Entscheidend ist einzig und allein die Vernetzung der Struktur. Das Versprechen der Schwelle In unserem Alltag wiegen wir uns oft in falscher Sicherheit, weil Systeme – seien es Finanzmärkte, Ökosysteme oder soziale Netzwerke – lange Zeit stabil wirken. Perkolation warnt uns nicht vor. Sie kollabiert abrupt. Das erlebte die Welt unter anderem in der Finanzkrise 2008, als der Schock einer einzigen Bank pleitebedingt durch das engmaschige globale Bankennetzwerk „perkolierte“. Doch die Perkolationsschwelle birgt auch ein mächtiges, rettendes Versprechen. Um Katastrophen zu verhindern, fordert die Mathematik von uns keine Perfektion. Wir müssen Risiken nicht zu 100 % eliminieren. Wir müssen nicht jeden einzelnen Baum schützen. Es reicht völlig aus, durch gezielte Puffer – wie Eigenkapitalregeln bei Banken – die Dichte des Netzwerks knapp unter den kritischen Kipppunkt zu drücken. Sicherheit bedeutet nicht, dass nie wieder ein Funke fliegt. Sicherheit bedeutet, dass es brennen kann – ohne dass die ganze Welt in Flammen aufgeht. Eine Erkenntnis, die Hari Seldon sicher unterschrieben hätte.

xstream – Krieg der Piraten

Seit einiger Zeit herrscht ein unsichtbarer Krieg im Internet. Auf der einen Seite: Streaming-Piraten, die den kommerziellen Streamingdiensten, wie netflix, prime etc. das Leben schwer machen. Auf der anderen Seite: Nein, nicht etwa große Anwaltskanzleien, wie man vielleicht erwartet, sondern… ebenfalls Piraten, welche ersteren nun wiederum das Leben schwer machen. Lass mich das kurz einmal erklären, damit es nicht gar zu verwirrend wird. Bei ersteren Piraten handelt es sich um solche Dienste, wie kinox.to oder serienstream. Dabei handelt es sich offiziell jedoch lediglich um Kataloge, die wiederum auf Inhalte verweisen, die ganz ganz ganz woanders liegen 😉 Klaro! Jedenfalls gibt es in den Untiefen des Internets eine ganze Menge ziemlich teurer Server, die dazu gedacht sind, dass dort irgendwelche Leute Videos hochladen, die sie bei den kommerziellen Anbietern… gefunden haben 😉 Die verlinken sie dann in den Katalogseiten, wie s.to. Natürlich nur, weil sie so selbstlos sind. Nun kann Erna mit ihren drei Kindern abends ihre Lieblingsserie gucken – und das sogar komplett kostenlos. Ich will Erna dabei gar nicht unterstellen, dass sie ein Pfennigfuchser ist, aber Erna hat vielleicht nur einen netflix-Account und stellt nun fest, dass sie noch mindestens 5 weitere Accounts bei anderen Anbietern braucht, damit sie wirklich die Serien und Filme schauen, kann, auf die sie Bock hat. Und manchmal findet sie die aber auch gar nicht. Dann hat sie Pech gehabt. Oder Erna geht eben zu einer Piratenseite. Da sitzt sie nun mit ihren Bälgern und wartet sehnsüchtig darauf, dass Game of Thrones startet. Ganz schnell stellt sie dabei allerdings fest, dass sie mindestens 3 Paar Hände mehr bräuchte, um ihren Knirpsen die Augen zuzuhalten wenn mal wieder Porno-Lisa erscheint und ganz tiefe Einblicke gewährt. Das ist nämlich die Kehrseite der Medaille. Die Piraten sind gar nicht so ganz selbstlos – sie verdienen mit Werbung. Und das nicht zu knapp. (Als einer der Betreiberbrüder der Portale kinox, movie2k und movie4k 2014 gefasst worden war, wurden seine Einnahmen auf 2 MILLIARDEN (!!!) Euro beziffert.) Dass bei ihnen keine Werbung für den neuesten Mercedes oder die letzte Photoshop-Version läuft, sollte sich von selbst verstehen. Es sind eher die schmuddeligen Ecken des Internets, die hier ihre Angebote hinterlassen – manchmal auch mit dem einen oder anderen Trojaner versehen. Außerdem ist Erna total genervt davon, dass sich die ganze Familie für den Filmeabend um ihren Laptop schart und ihre Pizzareste über die Tastatur verteilen. Wie schön wäre es, denkt sich Erna, wenn man das Ganze auch auf dem Fernseher betrachten könnte, und dann ohne die ganze Werbung. Tja und hier kommt xstream ins Spiel. xstream ist ein Plugin für Kodi und Kodi ist das so ziemlich beste Mediacenter, das es gibt. Sämtliche kommerzielle Lösungen, die von netflix bis Prime angeboten werden, sind ein feuchter Schiß dagegen. Mit Kodi und xstream werden Piratenfilme plötzlich zu genau dem, was sie ohne Piraten wären, nämlich zu hochauflösenden, ruckelfreien und werbefreien Filmerlebnissen. Es gibt praktisch keinen Unterschied mehr zu kommerziellen Anbietern. Ahhh, halt – doch! Es kostet nichts und das Angebot ist praktisch unbegrenzt. Das Dumme ist nur, dass die Macher von xstream irgendwann die Nase voll hatten. Ende 2025 stellten sie das Projekt ein. Viele dachten jetzt: Nanu, warum wollen die Piraten denn auf einmal keine Zuschauer mehr? Doch es waren nie die Piraten, die hinter xstream steckten. Ganz im Gegenteil. Während die Piraten mühsam Videos klauten und teure Server betrieben (um ganz redlich unredlichen Geschäften nachzugehen), klaute nun xstream wiederum deren Inhalte und machte ihnen damit das Geschäft kaputt. Du weißt schon, dass mit der Porno-Lisa und den Trojanern. Dabei bewegte sich xstream tatsächlich in jener Grauzone, die die Piraten ja eigentlich für sich reklamierten, nämlich NUR auf die eigentlichen Übeltäter zu verlinken und selber niemals, wirklich niemals der Übeltäter zu sein. Dass xstream tatsächlich nie eigene Streamingserver betrieb, kann man an den Resolver-Dateien erkennen. Wer sich ein klein wenig mit Python auskennt, findet hier einen regelrechten Krimi. Fast täglich rüsten die Piraten auf und errichten Bollwerke, um das heimliche Anzapfen ihrer geklauten Filme zu verhindern – nur um dann festzustellen, das die Coder von xstream 2 Stunden später auch diese Hürde wieder genommen haben. Den Vogel schoss dabei doodstream ab. Irgendwer kam auf die glorreiche Idee, eine streng geheime Zeichenkombination an den Link zu hängen. Tatsächlich war es aber nur eine Zufallszahl, die lediglich aus 10 Ziffern bestehen musste. Und nein, ich bin kein Teil der xstream-Community. Ich lese mir solche Dateien abends vor dem Einschlafen zur Entspannung durch. Richtig gute Romane findet man ja seit Edgar Allen Poes Tod kaum noch. Wie auch immer – dass das ursprüngliche Team rund um xstream sein Projekt so plötzlich aufgab, lässt ziemlich tief blicken und den möglichen Rückschluss zu, dass der Krieg nicht mehr nur im Internet und mit der Tastatur geführt wird. Schließlich geht es für die Piraten um sehr viel Geld. Die neuen Maintainer (die sich übrigens fast zeitgleich fanden) machen nun einiges anders, als ihre Vorgänger: Denn fast Zeitgleich mit dem Rückzug des xstream-Teams gab es auch Wechsel beim größten Serien-Piraten s.to. Und der Neue veränderte gleich mal so viele Links, dass er über xstream wohl nicht mehr zu empfangen war. Das Problem hatte die Community zwar binnen weniger Stunden gelöst, doch wurde diese Lösung vom neuen Maintainer offensichtlich nie eingepflegt. Nach meinem Kenntnisstand ist serienstream seitdem raus aus xstream. Oder auch nicht, denn wer die nötigen Kenntnisse hat, kann sich die Sache auch einfach selber wieder zurecht biegen. Sooo, spielen wir doch mal Sherlock Holmes 😉 Es ergeben sich zwei Szenarien: Entweder herrscht ein echter Krieg zwischen xstream und den Piraten. Das wäre durchaus denkbar, denn man munkelt, dass einige der Ur-Piraten zwischenzeitlich sogar an Bleivergiftung gestorben sind. Oder aber der neue Betreiber von serienstream ist auch der neue Maintainer von xstream. Und der setzt das Tool nun ein, um die Konkurrenz platt zu machen. Man kann also alle anderen Piraten lockerflockig über xstream um ihre mühsam ergaunerten Gewinne prellen… alle, außer serienstream. Dazu würde dann auch passen, dass einige der anderen (der Konkurrenten also) jüngst ihren

Leben wir in einer Simulation?

Leben wir in einer Simulation? Die Physik geht bislang mehrheitlich davon aus, dass unsere Realität aus Materie und Energie, aus Raum und Zeit besteht, welche physikalischen Grundkräften unterworfen sind. In ihren Augen ist das Universum während des Urknalls aus einer einzelnen Singularität entstanden und dehnt sich seither immer weiter aus. Während dieses Ereignisses entstand alles, was wir heute kennen und noch nicht kennen; sämtliche Materie, Antimaterie und all die schwer verständlichen Energien, welche die Physik als rechnerische Hilfsmittel verwendet, um ihr Modell erklären zu können. Doch was, wenn diese Grundannahme völlig falsch ist? Bereits die Quantenphysik mit ihrem Doppelspaltexperiment und ihrer Quantenverschränkung stellte klassische Teilchenphysiker wie Albert Einstein auf eine harte Probe und ließ ihn Wortschöpfungen, wie „spukhafte Fernwirkung“ erschaffen. Quantenverschränkung ist ein quantenmechanisches Phänomen, bei dem zwei oder mehr Teilchen so eng miteinander verbunden sind, dass der Zustand eines Teilchens sofort den Zustand des anderen beeinflusst, unabhängig von der Entfernung zwischen ihnen. Sie funktioniert, selbst, wenn sie sich Lichtjahre voneinander entfernt befinden. Das Doppelspaltexperiment wiederum beweist, dass Elektronen, also kleinste Bestandteile der Teilchenphysik, sich wie eine Welle verhalten, wenn sie durch zwei Spalte gleichzeitig geschickt werden. Sie bilden dann ein, eigentlich nur für Wellen typisches Interferenzmuster. Das jedoch ist bei Teilchen völlig unmöglich und widerspricht fundamental jeder Logik. Will man nun aber herausfinden, warum das so ist, indem man die Elektronen beim Durchschreiten der Spalte misst, verhalten sie sich auf wundersame Weise wieder wie Teilchen und folgen somit der Logik. Mit anderen Worten: Erst bei der Messung verhalten sich Elektronen beim Doppelspaltinstrument so, dass die Physik sie logisch erklären kann. Findet jedoch keine Messung statt, ist ihr Verhalten unerklärbar und unlogisch. Doch wie kann das sein? Eine mögliche Erklärung für dieses und viele weitere, eigentlich unerklärliche Phänomene der Physik, könnte eine recht junge Theorie sein, wonach unsere Realität gar nicht wirklich aus Materie, Energie und physikalischen Grundkräften besteht, sondern vielmehr aus reinen Informationen. In dieser Realität würde Materie Daten darstellen und physikalische Gesetzmäßigkeiten wären nicht anderes, als Regeln, nach denen diese Daten interagieren. Die Realität, wie wir sie kennen, wäre nichts anderes, als eine digitale Simulation, deren Regeln von Physikern wie Einstein, Heisenberg und anderen, nach und nach erkundet und bestaunt würden. Mit anderen Worten: Diese Physiker entschlüsseln nach und nach, auf welchen Regeln basierend ein Programmierer unsere Realität erschaffen hat, ohne dabei jedoch zu erkennen, dass es diesen Programmierer überhaupt gibt und dass unsere Realität eigentlich nur eine Illusion ist. Es gibt nicht nur in der Quantenphysik deutliche Hinweise darauf, dass es die Realität, die wir wahrzunehmen glauben, gar nicht gibt. Auch in unserer Natur finden wir zahlreiche Hinweise. Bereits früh erkannten Menschen, dass die Natur gewissen mathematischen Regeln folgt. Vieles ist beispielsweise nach den Regeln des goldenen Schnitts aufgebaut. Die sprichwörtliche Vielfalt unserer Natur ist bei genauerem Hinsehen gar nicht so vielfältig, sondern folgt ein paar mehr oder weniger starren Regeln, die zudem auch noch mathematisch beschreibbar sind. So spielt Symmetrie beispielsweise im Aufbau unserer Natur eine große Rolle. Fast alles, was lebt, ist irgendwie symmetrisch aufgebaut, egal ob Mensch, Tier oder Pflanze. Dabei werden natürliche Strukturen auf jede Größenebene skaliert und in ähnlicher Weise abgebildet. Man mag glauben, unser Universum sei ein Fraktal, in dem sich altbekannte Muster immer und immer wiederholen, egal wie weit man hinein oder heraus zoomt. Dabei gibt es nur wenige Variationen, die eine optische Veränderung erzeugen. Alles scheint einen Kern oder ein Zentrum zu benötigen, um den sich weitere Einheiten gruppieren. Atome, unsere Zellen, unsere Erde, unser Sonnensystem, unsere Galaxie. Zudem nehmen wir unsere Realität nur in unserer unmittelbaren Umgebung wirklich scharf und detailreich wahr. Je weiter etwas von uns entfernt ist, umso mehr verliert es an Detailreichtum und Schärfe. Natürlich werden Augenärzte nun sofort darauf hinweisen, dass dies mit der Unzulänglichkeit unseres Sehvermögens zusammenhängt, welches weit entfernte Objekte einfach nicht mehr so gut erkennen könne. Doch was, wenn es sich bei dieser „Sehschwäche“ einfach nur um eine der vielen Regeln handelt, mit der unsere Realität programmiert wurde? Müssen wir diese Schwäche denn zwangsläufig haben? Was ist der tiefere Sinn hinter ihr? Jeder Programmierer wird mir sofort zustimmen, dass eine der wichtigsten Aufgaben bei der Programmherstellung ist, den Code möglichst kleinzuhalten. Wiederkehrende Aufgaben und Darstellungen werden daher in Routinen ausgelagert, die immer aufgerufen werden, wenn es nötig ist. Wer schon einmal eine digitale Welt, etwa für ein Computerspiel, programmiert hat, weiß die Symmetrie der in ihr enthaltenen Objekte zu schätzen. Denn um ein symmetrisches Objekt zu beschreiben, braucht es nur die Hälfte der Daten, welche dann auf der Symmetrieachse gespiegelt werden. Auch werden Daten erst dann geladen, wenn sie wirklich benötigt werden. Hat der Spieler einen bestimmten Raum noch gar nicht geladen, existiert dieser nur als digitales Gerüst auf der Festplatte. Erst wenn der Spieler den Raum erreicht hat, werden die entsprechenden Daten in den Arbeitsspeicher geladen und der Spieler kann sie sehen. Es ist also wie bei weit entfernten Objekten, die wir nur unscharf wahrnehmen. Möglicherweise tun wir dies nur, weil diese Objekte (für uns) noch gar nicht vollständig geladen wurden, um Speicherplatz zu sparen. Auch der mathematische Aufbau der uns umgebenen Natur, inklusive des Universums, würde dieser Logik folgen. Der Programmcode für nur immer die gleiche Unterroutine aus, um unsere Welt auf der nächstgrößeren Skalierungsebene darzustellen. Wenn wir also annehmen, dass wir gar nicht in einem physischen Universum existieren, sondern lediglich Teil einer Simulation sind, würde dies gleich mehrere Phänomene erklären, die seit der Antike von Philosophen bestaunt wurden und die in unserer heutigen Zeit, Quantenphysiker vor schier unlösbare Fragen stellt. Und auch Religionen wären damit erklärbar, bzw. verschiedene Aussagen der unterschiedlichsten Religionen. Gott wäre dann mit dem Programmierer gleichzusetzen und Reinkarnation wäre nichts weiter als ein neues „Leben“ im alten Spiel, also ein Neustart der Spielerfigur mir etwas anderen Eigenschaften. Dieser Artikel wird fortgesetzt. Teil 2 – Ist Gott ein Programmierer?

Der Tag, an dem das Lächeln verschwand: Tagebuch aus dem Corona-Widerstand

Der Tag, an dem das Lächeln verschwand: Tagebuch aus dem Corona-Widerstand von Holger Gräf (Autor) „Nie wieder Faschismus auf Deutschem Boden“. Der Geschichtslehrer sieht mich ernst an. „Oh Mann“, denke ich „soll er doch endlich aufhören. Ich hab‘s kapiert.“ „Wenn sich noch einmal so etwas anbahnt, müssen wir alle aufstehen und uns ihm mit aller Kraft in den Weg stellen“, mahnt er weiter und lässt die ganze Klasse symbolisch aufstehen. Ich mache widerwillig mit, sehe keinen Sinn darin, die Fehler meiner Großeltern wieder und wieder aufs Butterbrot geschmiert zu bekommen. Einige Streber machen ganz besonders linientreu mit und stehen besonders gerade. Dann kommt das Jahr 2020 und plötzlich bin ich der Einzige, der aus der gesamten Klasse noch steht. Auch der Geschichtslehrer steht nicht mehr, die Streber schon gar nicht – keiner! Bereitwillig marschieren sie im Gleichschritt, helfen mit, einen Apartheidsstaat und Totalitarismus zu errichten, wie die Welt ihn noch nie gesehen hat. Und plötzlich verstehe ich…und gehe in den Widerstand. Was ich dort erlebe, lässt sich kaum in Worte fassen und stellt meinen Glauben an die Menschheit auf eine harte Probe. Dieses Buch offenbart eine schreckliche Wahrheit: Die Menschheit hat versagt. ISBN-13 ‏ : ‎ 979-8759466833

Hans Joachim Graefen – Der Raumenergie-Antrieb: Der Weg zum echten UFO

Hans Joachim Graefen – Der Raumenergie-Antrieb: Der Weg zum echten UFO Klappentext Was ich Ihnen in diesem Buch erzähle klingt, zugegeben, vollkommen verrückt.Plötzlich stand ein alter Freund aus Kindertagen vor meiner Tür. Als Kinder hatten wir UFOs aus Pappe gebaut und uns vorgestellt wie es wäre, damit durch’s All und zu fremden Planeten zu fliegen.Nun erzählte er mir, er habe einen echten UFO-Antrieb aus antiken Quellen rekonstruiert und wolle ihn mit mir zusammen bauen.Er war nur zwei Tag bei mir, dann verschwand er wieder.Erst Tage später erfuhr ich, dass er kurz nach dem Besuch einen Herzinfarkt erlitten hatte. Doch er hinterließ mir eine CD mit unglaublichen Berichten, Anleitungen und Bildern. Offenbar hatte er bereits mit dem Bau begonnen und war der Fertigstellung sehr nahe gekommen.Was er mir hinterließ habe ich in diesem Buch zusammen gefasst. Urteilen sie selber.   Taschenbuch: 160 Seiten Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (16. April 2013) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3732238989 Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 0,9 x 21 cm    

Warum Stonehenge nicht das ist wofür es gehalten wird

Warum Stonehenge nicht das ist wofür es gehalten wird Stonehenge ist, zumindest schulwissenschaftlichen Aussagen zufolge, eine art frühantiker Kalender. Angeblich markierten derartige Kreisformationen den Übergang vom Jäger und Sammler hin zur landwirtschaftlich geprägten Kutur für die die richtigen Zeitpunkte für Aussaat und Ernte die scheinbar wichtigsten Daten des gesamten Jahres waren. Praktischerweise liefert Stonehenge denn auch die messbaren Ergebnisse hierzu. Steht man an einem ganz bestimmten Punkt davor, so werden scheinbar die Frühjahrs Tag- und Nachtgleiche sowie die Winter- und Sommersonnwende durch Sonnenauf- und Untergänge markiert. Aha! Da haben die alten Steinzeitler also die ganze Arbeit auf sich genommen, riesige Felsen über Kilometer transportiert….nur um an zwei, drei Tagen im Jahr die Sonne beim Auf- und Untergang zu beobachten…sofern das Wetter ihnen keinen Strich durch die Rechnung machte? Da hätten nicht ein paar wesentlich einfachere Konstruktionen völlig ausgereicht? Natürlich hätten sie das! Und keine Kultur hätte sich so viel Arbeit für so wenig Nutzen gemacht. Zudem gibt es keine festen Tage für die Landwirtschaft wie jeder Landwirt bestätigen wird. Vielmehr richten sich Aussaat und Ernte nach der aktuellen Wetterlage innerhalb eines bestimmten Zeitfensters, eines Zeitfensters, das unmöglich zu verpassen ist, da die Tage merklich länger und wärmer werden. Kein Bauer, weder in der Steinzeit noch heute, würde mit der Aussaat beginnen, nur weil irgendein Kalender sagt, dass dies der richtige Tag dafür sei. Das mit dem Kalender kann also schlichtweg nicht stimmen. Auch wenn die Schulwissenschaft sich diese simple Erklärung immer wieder für verschiedene, spektakuläre Denkmäler der Antike zurechtgelegt hat um nicht weiter forschen zu müssen und am Ende vielleicht sogar auf Fakten zu stoßen, die nicht ins schulwissenschaftliche, enge Weltbild passen. Bleibt die Frage, warum dann viele antiken Monumente wie Stonehenge tatsächlich wie ein Kalender funktionieren. Die eigentliche Frage sollte allerdings sein, ob sie dies immer schon getan haben. Denn was man der Öffentlichkeit nur allzu gern verschweigt ist die Tatsache, dass Stonehenge gar nicht immer so da gestanden hat wie wir es heute sehen. Vielmehr wurde es in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wieder errichtet. Was man damals vorfand war alles andere als ein Steinkreis. Vielmehr war es Steingeröll. Ein paar findige „Wissen“schaftler kamen dann auf die Idee, das Ding wieder mit viel Phantasie und entsprechend der schulwissenschaftlichen Sichtweise aufzubauen. Glaubst Du nicht? Hier die Bilder:

Warum fängt Religionsunterricht nicht ganz vorn an?

Warum fängt Religionsunterricht nicht ganz vorn an? Sie verstehen die Frage nicht? Kann ich gut verstehen. Wahrscheinlich denken Sie, es gäbe kaum ein älteres Schriftstück als das alte Testament auf dieser Erde. Zumindest glauben das die meisten Menschen. Schließlich sagt man ja auch: „In biblischen Zeiten“ wenn man etwas sehr sehr lange Zurückliegendes meint. Was, wenn ich Ihnen nun aber sage, dass das alte Testament, jenes Schriftstück, auf das sich ganze drei Weltreligionen stützen, ein vergleichbar junges Dokument ist? Was, wenn ich Ihnen nun sage, dass es viel ältere Dokumente gibt, die die gleiche Thematik behandeln, jedoch viel ausfürhlicher sind? Glauben Sie nicht? Doch, die gibt es. Wahrscheinlich haben Sie schon einmal von einem sogenannten Gilgamensch-Epos gehört und davon, dass es die, im alten Testament beschriebene Sintflut bestätigt. Beim Gilgamesch-Epos handelt es sich um eine literarische Zusammenfassung, die in mehreren Versionen von mehreren Völkern aufgeschrieben wurde und die die Suche des sumerischen Königs Gilgamesh nach der Unsterblichkeit zum Inhalt hat. Es entstand ungefähr 1500 v.Ch. wobei man sagen muss, dass es mehrere Fassungen und darunter auch ältere gibt. Eher am Rande erfährt der Leser, dass es eine große Flut gegeben hatte und auch einen Helden, der ein Schiff baut um sich und die seinen zu retten. Utnapishtim ist sein Name im Gilgamesh-Epos. Ausgegraben wurde es im Jahre 1842 in der altassyrischen Stadt Ninive. Die erste Veröffentlichung – ohne detaillierte Übersetzung noch – fand im Jahre 1872 statt. Erst seit vergleichsweise wenigen Jahren wissen wir um die brisanten Inhalte. Denn das Epos beweist, dass zumindest Teile des ersten Buch Mose keineswegs durch „göttliche Eingebung“ niedergeschrieben, sondern lediglich aus einer älteren Schrift kopiert wurden. Andererseits kommt es den Abramischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) keinesegs ungelegen, bestätigt es doch die Tatsache, dass es wirklich eine Sintflut gab.

Holger Erutan Der Haunebu Antrieb So funtionier(t)en die legendären UFOs

Holger Erutan Der Haunebu Antrieb So funtionier(t)en die legendären UFOs Klappentext Von den ersten Anfängen bis zum hochentwickelten Haunebu beschreibt der Autor Holger Erutan alle Entwicklungsschritte, legt Baupläne vor und beweist erstmalig und eindeutig: Nur so kann es gewesen sein. Der von ihm beschriebene Antrieb ist so einleuchtend, daß man sich der Magie dieses Buches nicht entziehen kann. Am Ende werden auch Sie sagen: „Ja, genauso ist es gewesen“. Staunen Sie über die Einfachheit und Genialität eines echten UFO Antriebs, der sich – theoretisch – jederzeit nachbauen ließe. Fragen Sie sich wie bereits tausende andere: „Warum gibt es keine Flugzeuge mit diesem Antrieb, der vollkommen ohne fossile Brennstoffe auskommt?“ Begeben Sie sich mit Holger Erutan auf eine spannende Entdeckungsreise, die völlig ohne weit hergeholte esoterische Ansichten auskommt und herrlich unpolitisch ist. „Der Haunebu Antrieb“ ist das wahrscheinlich erste Buch, das dieses phänomenale Triebwerkskonzept aus rein wissenschaftlichem und technischem Interesse betrachtet. Kommentar So etwas hatte es zuvor noch nicht gegeben. Dieses Buch stellt ein Novum dar was Praxisorientiertheit angeht. Denn in diesem Buch wird die Thematik der Haunebus nicht nur theoetisch abgehandelt, sondern es wird gebaut. Die naheliegenste und einkeuchtenste Erklärung zum Thema Reichsflugscheiben, Wunderwaffen und Haunebu, die ich finden kann. Der Autor bleibt dabei auf dem Boden. Wer phantastische „Jenseitsflugmaschinen“ oder „gechannelte“ Informationen sucht, sollte das Buch nicht kaufen. Er wäre von der Simplizität eines echten Haunebu-Antriebs enttäuscht. Ein sehr interessantes Buch, das ich jedem (angehenden) Haunebu Liebhaber nur empfehlen kann. ISBN: 978-3837071146