Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier klinge, wie einer dieser „Wahrsager“, die „Kraft übermenschlicher Fähigkeiten“ in die Zukunft sehen zu können behaupten, kann ich mir nicht verkneifen, diesen Artikel zu schreiben.
Meine Analyse basiert allerdings nicht auf irgendwelchen „übersinnlichen Fähigkeiten“, sondern auf nüchterner Analyse der vergangenen Jahre und ihrer Ereignisse.
Dass wir unmittelbar vor dem dritten Weltkrieg stehen und es praktisch keine Möglichkeit gibt, diesem zu entkommen, dürfte inzwischen nicht einmal dem verschlafensten Menschen verborgen geblieben sein. Doch das ist es gar nicht, worauf ich hinaus will. Wenn wir nämlich wirklich großes Glück haben, dann kommt dem geplanten Krieg ein Ereignis zuvor, das in seinen Auswirkungen zwar nicht minder katastrophal ist, aber dafür umso gerechter. Damit wäre zumindest einigermaßen sichergestellt, dass nach dem Krieg (der dann auch ausfallen würde) nicht wieder alles von vorn losgeht und später zwangsläufig wieder in einem Krieg mündet.
Für unsere aktuellen Generationen macht dies kaum einen Unterschied. Von uns werden maximal die Hälfte überleben – wenn überhaupt. Doch nachfolgende Generationen werden sich wieder erholen und dann (hoffentlich) frei sein.
Wovon ich spreche? Von einem alles vernichtenden Hackerangriff. Von den allermeisten Menschen unbemerkt, standen wir schon einmal unmittelbar davor. Das war am 04. April 2024. Der norkoreanischen Lazarus Group war es nach jahrlanger Vorbereitung gelungen, einen Backdoor-Rootzugang in praktisch alle Linuxdistributionen einzuschleusen. Sie hätten diese nicht einmal zerstören müssen, um die Welt ins Chaos zu stürzen. Ein kontrolliertes Herunterfahren aller Linuxserver weltweit hätte gereicht, um die Menschheit ins Mittelalter zurück zu katapultieren… allerdings ohne die damalige analoge Infrastruktur. Energieversorgung, Logistik, Kommunikation, Produktion, Gesundheitsversorgung – all das wäre binnen weniger Minuten zusammengebrochen, denn (es mag den einen oder anderen jetzt überraschen) das alles wird heute über Linuxserver gesteuert.
Kein Telefon, kein Kraftwerk, keine Lieferkette funktioniert ohne diese Server.
Nun, das Vorhaben wurde bemerkt; allerdings nur von einem einzigen Mann und auch von diesem erst im Betastadium, also unmittelbar vor dem großen Ausrollen.
Wer sagt uns denn, dass dies der einzige Versuch einer Hackergruppe war? Was, wenn die Schlüssel längst bereitliegen und man nur noch darauf wartet, der Welt das Licht auszuschalten?
Ich würde sagen, die Chancen dafür sind deutlich größer, als die Chancen dagegen. Die Frage ist nur, welche Intension diese Hacker verfolgen. Wirklich anarchistische Hackergruppen gibt es heute praktisch gar nicht mehr. Die Lazarus Group handelt beispielsweise im Auftrag Kim Jong-Uns. Und den als Profiteur eines Hacks zu sehen, würde natürlich auch nicht im menschlichen Interesse liegen. Falls es sich also um den Hack einer solchen politischen Gruppe handelt, dann könnte deren Aktion erst nach einem verheerenden Krieg erfolgen – nämlich genau dann, wenn die Welt gerade dabei ist, sich wieder zu erholen.

































