Die schleichende Vergiftung durch Fluor

Seit einigen Jahrzehnten wird unserem Trinkwasser Fluor beigemischt und auch fast ausschließlich alle Zahncremes enthalten es. Doch in Wirklichkeit ist Fluor giftiger als Blei. Es gibt Hinweise, daß Fluor den Zahnschmelz härtet, jedoch gab es nach dem zweiten Weltkrieg keine eingehende Untersuchung mehr über die möglicherweise tödlichen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus durch Fluor. Schon kleine wiederholte Verabreichungen führen zu Schädigungen des Gehirns. Auf diese Weise erfährt man eine schleichende Vergiftung und man wird immer willenloser und passiver. Dies ist auch der Grund, warum russische und deutsche Kommandanten von Konzentrationslager im zweiten Weltkrieg dem Trinkwasser für die Gefangenen Fluor beimischen ließen. Noch heute ist Fluor in vielen Psychopharmaka und Beruhigungsmitteln enthalten. Früher also eingesetzt, um Häftlinge unter Kontrolle zu halten, heute eingesetzt um die Bevölkerung unter Kontrolle zu halten? Eine weitere wichtige Tatsache ist, daß Fluor ein hochgiftiges Abfallprodukt der Aluminiumherstellung ist, dessen Entsorgung äußerst kostspielig ist. Es wurde also nach einer Alternative zur umweltgerechten Entsorgung gesucht. Die Industrien, die Fluor als Abfall produzieren, gründeten zu diesem Zweck Forschungsabteilungen, die schon bald herausfanden, daß kleine Mengen von Fluor dem Menschen nicht schädigen, außerdem könne Fluor gegen Zahnverfall eingesetzt werden. Die Öffentlichkeit akzeptierte bereitwillig diese Forschungsergebnisse und so fing man an Fluor in das Trinkwasser zu mischen und es verschiedenen Dentalprodukten (Zahncreme) beizumengen. Es sind aber viele medizinische und zahnmedizinische Experten der Ansicht, daß es keinerlei Beweise für eine positive Auswirkung von Fluor auf die Zahngesundheit gebe. Interessant ist auch, daß das Trinkwasser in sogenannten Krisengebieten, wie z.B. Nordirland, mit Fluor versetzt wird. Anscheinend will man hier die Bevölkerung ruhig stellen und Aufständen und Krawallen vorbeugen. Man schadet den Menschen also nicht nur körperlich, sondern auch psychisch, denn in Wirklichkeit schadet die Fluordisierung der Zahngesundheit, so wurde auf Sizilien ein Bezug zwischen Gebieten mit einem hohen Fluoranteil im Wasser und erschreckend schlechter Zahngesundheit festgestellt. Doch man kann sich dem Fluor entziehen: Es gibt einige wenige Mineralwassermarken, die auf Fluor verzichten und man bekommt Zahncremes zu kaufen, die nicht nur auf Fluor, sondern auch auf Konservierungs- und Schaumstoffe verzichten und zudem noch auf pflanzlicher Basis hergestellt sind. So halten Sie Ihre Zähne wirklich gesund, denn sollten Sie, wie von den Zahnärzten empfohlen, Ihre Zähne dreimal täglich mit Fluorzahnpasta putzen, zerstören Sie Ihre Zähne und sind dem Zahnarzt ein guter Kunde und außerdem helfen Sie mit, ein gefährliches Abfallprodukt der Industrie zu entsorgen, nein, Sie bezahlen sogar noch dafür, daß Sie es entsorgen dürfen.

Alte Krebs-Heilmittel

Krebs ist eine Krankheit welche es nicht erst in unserer Zeit gibt. Bereits vor 400 Jahren gibt es Berichte über Krebs und über verschiedene Heilmethoden. Vieles davon mag heute als Unsinn abgetan werden. Es existieren aber dennoch verschiedene alte Rezepturen welche durchaus einer näheren Untersuchung wert wären und ich denke vor 300 Jahren kannte man die Wirksamkeit verschiedener Pflanzen sehr viel besser als das Heute der Fall ist. Beim lesen einiger sehr alter Bücher fand ich hin und wieder einige dieser alten Heilmittel. Leider konnte ich bisher kein Krebsforschungsinstitut dafür begeistern. Man machte sich nicht einmal die Mühe diese Methoden näher zu untersuchen obwohl doch eigentlich hierfür Interesse bestehen müsste. Wenn man bedenkt wie viele  Millionen Euro jährlich für die Krebsforschung aufgewendet werden da fragt man sich schon irgendwie weshalb immer noch kein wirksames Heilmittel gefunden wurde. Da werden Menschen weiter mit Chemotherapie gequält obwohl es vielleicht wirksamere alte Mittel gibt. Wahrscheinlich verdient man damit mehr, denn was wäre zBsp. wenn es billigere alte Heilverfahren auf Pflanzenbasis gäbe. Heutzutage leben wir in einer Zeit in der man lieber alles chemisch oder genetisch verändern will ohne dabei die Langzeitfolgen zu berücksichtigen. Was passiert zBsp. mit einem Menschen der sich nur von genetisch veränderten Lebensmitteln ernährt? Hat man auch das bedacht. Alte Heilmethoden müssen nicht schlechter sein als die Heutigen. Vieles was noch vor einigen Jahren als Unsinn abgetan wurde, wie etwa Akupunktur, ist heute ein anerkanntes Heilverfahren. Mit diesen Informationen möchte ich neue Anregungen für weitere Forschungen geben. Die folgenden alten Texte wurden größtenteils im Originalwortlaut belassen. Eine Garantie für die Wirksamkeit der beschriebenen Verfahren kann ich nicht geben. Eine Anwendung erfolgt auf eigene Gefahr. Ich hoffe nur das diese Seite von einigen Krebsforschern gelesen wird welche die beschriebenen Methoden auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen. Genaue Angaben zu den einzelnen Pflanzen (Aussehen, Vorkommen usw.) findet man auch sehr gut beschrieben in dem Buch „Der Kosmos Pflanzenführer“, Franck-Kosmos Verlags-Gmbh & Co, Stuttgart, Dietmar und Renate Aichele, Heinz Werner und Anneliese Schwengler, 1996 ISBN 3-86047-394-8 Alte Texte zum Thema Krebsbehandlung (ca. 300 Jahre alt) 1.) Wider den Beinkrebs Man presse den Saft aus dem Kraut Schafgarbe und lege dieses mit samt dem zerquetschten Kraute in und um die Wunde. Auch kann man, wenn es der Sitz des Beinkrebses gestattet, das Glied in einem Absude oder starken Aufgusse von diesem Kraute laulich baden. Das Bad wird ein paar mal des Tages (am Tag) früh und abends gebraucht, der Umschlag aber so oft erneuert, als das Kraut anfängt trocken zu werden. Wie lange mit diesem Mittel müsse angehalten werden zeigt die Wunde von selbst, die nicht eher heilt, als bis sich alle angefressenen Knochen abgesondert haben. Im Tabenaemontan heißt es zu dieser Pflanze: Alle Geschlecht der Garbenkräuter trucknen und ziehen zusammen, derowegen sie alle frischen Wunden heilen und dieweil sie auch von ihrer Bitterkeit  eine temperierte Wärme mit einer Kühlung haben, so legen sie nieder und vertreiben alle hitzige Geschwulst und Entzündung ohne einige hinter sich Treibung. 2.) Gegen faule Schäden, den Krebs, um sich fressende Löcher und dergleichen Man brenne ein Wasser aus faulen Äpfeln, netze darin einen leinenen Lappen, lege ihn vierfach auf; ist er trocken geworden, so nimmt man einen anderen Lappen; den ersten muss man wieder gewaschen und vorher getrocknet haben, wenn man ihn nochmals brauchen will. Der Schaden heilt mit aller Gewalt und wenn er auch noch so giftig wäre. Anmerkung: Wenn es heißt brenne ein Wasser usw. so bedeutet die in der Regel eine schonende Destillation im warmen Wasserbad, wodurch die Wirkstoffe der Pflanze erhalten bleiben, welche bei einer Destillation über offene Flamme zerstört würden. Früher benutzte man für diese Kondensationsdestillation einen sogenannten Alembik welcher aus einem Glaskolben und einem Aufsatz, auch Helm genannt bestand. 3.) Geheimes Mittel den Krebs zu heilen Der Krebs wird geheilt durch ein Pflaster, welches von dem Gelben eines Eies mit Enzian, Osterlucei und Tausendguldenkraut zu Pulver bereitet und öfter aufgelegt wird. Die alten Heilmethoden aus dem Kräuterbuch Tabernaemontanus Die folgenden Verfahren stammt aus dem Kräuterbuch “ Tabernaemontan“ von 1664, einem sehr umfangreichen und sehr detailliert beschriebenen Buch über Kräuterheilkunde. (von Jacobus Theodorus Tabernamontanus) Die einzelnen Pflanzen (Aussehen, Verwendug der einzelnen Pflanzenteile, Zubereitung usw.) werden sehr gut beschrieben. Vieles von dem alten Wissen findet man in heutigen Büchern über Kräuter leider nicht mehr. Unter anderem enthält dieses Buch auch duzende Methoden zur Krebsbehandlung.  Zuletzt erschien dieses Buch als Reprint im Jahr 1993, Verlag Konrad Kölbl, München. 4.) Sophienkraut (Herba Sophia angustisolia) Sophienkrautsamen  in Speiß und Trank gebraucht heilt alle innerliche Verwundung. Sophienkrautsamen oder aber das Kraut gesotten (gesotten wurde dieses entweder im Wasser oder im Wein) und übergelegt wie ein Pflaster heilet den Beinbruch. Das gemeldete Kraut auf alle Manier gebraucht wie ein Pflaster oder sonst in andere weg, heilet nit allein alle alten Schäden und Geschwüre sondern ist auch eine heilsame Arznei zu den Fisteln und dem Krebs. 5.) Beifuß (Beschreibung der Herstellung eines pflanzlichen Pulvers zur Krebsbehandlung) Für den Krebs ein köstliches Pulver mache also: Nimm Sophienkraut 4 Loth, Braunwurz dritthalb (dreieinhalb?) Lot, Sanickelwurzel 2 Lot,  von der Rinde der Wurzel des Quittenbaumes anderthalb Lot, Cardobenedictenkraut 1 Lot. Stoße diese Stücke zu einem feinen Pulver und zettele es in den Schaden (Wunde?), doch das der Schaden vorher gut mit Braunwurzelwasser gewaschen und gesäubert wurde. Darneben gib auch dem Kranken in allen seinen Speisen von nachfolgendem Pulver zu essen: Nimm Sophienkraut 4 Lot, des Gaucheils/ Braunwurz/ gedörrte Kütten, jedes 2 Lot. Stoße solches zu Pulver und brauche es in allen Speisen bis alles heil wird. 6.) Der Erdrauch (Taubenkropf) Seine Kraft erstreckt sich auch bis in das Geäder (Blutgefäße, Adern?) denn er reinigt das grob, dick, unrein, melancholisch und verbrannte Geblüt. Derowegen er zu unser Zeit von allen berühmten Ärzten, vor allen anderen Kräutern, in Franzosen oder Bocken, Muselsucht, Malzey, Zitterchen oder Flechten, Krebs , Fisteln, Scharbock, Grind, Raute, Schäbigkeit und aller anderen Verunreinigungen des Geblüts und der Haut heilsam und nützlich, innerlich und äußerlich gebraucht wird. Der vermischte Syrup des Erdrauches (Syrupus de Fumaria compositus) dienet auch zur Kuhr der alten

Karl Hans Janke – Das vergessene Genie

Karl Hans Janke – Das vergessene Genie Wernher von Braun ist jederman gut bekannt, Selbst Belluzo, Schriever, Miethe oder Hans Kammler sind heute zumindest in interessierten Kreisen ein Begriff. Ja, sogar Hans Coler ist kein unbeschriebenes Blatt. Einen genialen Erfinder dieser Zeit hat die Zeit allerdings völlig vergessen. Sein Name ist Kalr Hans Janke. Er war der vielleicht genialste Erfinder dieser Zeitepoche und dies ist seine Geschichte: Bekannt wurde Janke erst vor wenigen Jahren, als Dr. Peter Grampp neuer Leiter der Nervenklinik Hubertusburg wurde und auf deren Dachboden zahlreiche Zeichnungen, Skizzen und Beschreibungen eines ehemaligen, 1988 verstorbenen Patienen fand. Es war das Testament des Karl Hans Janke um dessen Erhalt er selber testamentarisch gebeten hatte. Die einzige Bitte, die man ihm wohl jemals erfüllt hatte in seinem Leben. Liest man heute über Janke bei Wikipedia, dann findet man dort die Geschichte eine Geisteskranken, dessen Wahnsinn auch schon von der Wehrmacht erkannt worden und der deshalb aus der Wehrmacht entassen worden sei. Von Erfinderwahn ist dort die Rede und davon, wie bescheuert Janke gewesen sei. Was bei Wikipedia wohlweislich verschwiegen wird sind weitgehend Jankes eigene Aussagen. Denn die decken sich nicht mit jenen des kleinen wahnsinnigen Soldaten, der 1941 zur Wehrmacht eingezogen und 1943 wegen psychischer Störungen wieder entlassen wird. Vor allen Dingen die Zeit vor 1941 wird bei Wikipedia eher stiefmüttlerlich behandelt. Es heißt dort, Janke reichte 1936 und 1939 jeweils ein Patent ein welche beide vom Reichspatentamt bewilligt worden seien. Man bedenke: Nicht einmal Hans Coler hatte das geschafft. Sein Patent wurde vom Reichspatentamt mit der Begründung abgelehnt, es handele sich bei der Erfindung um ein unmögliches Perpetuum Mobile. Über die Zeit zwischen 1936 und 1943 schweigt sich Wikipedia bewusst aus denn dies sind die Jahre über die Janke selber viel zu berichten wusste. Seiner Aussage nach meldete sich das Oberkommando der Kriegsmarine bei ihm und forderte ihn auf, seine bisherige Forschung darzulegen. Nachdem er das getan hatte, wurde er einer geheimen Forschungseinrichtung zugeteilt, die sich mit Zitat: „so fortschrittlichen Technologien beschäftigte, das von Brauns Rakete dagegen wie aus der Steinzeit wirkte.“ Zitat Ende. Janke war nach eigener Aussage Leiter einer Abteilung dieser Forschungseinrichtung. Welche, darüber sagte er nichts. Als der Krieg für Deutschland verloren war, da bürgerten die Amerikaner, Russen und Engländer jeden Wissenschaftler und Ingenieur ein, derer sie habhaft werden konnten und der mit den sagenumwobenen „Wunderwaffen“ in Verbindung gebracht werden konnte. Von vielen, wie etwa Hans Kammler oder Karl Hans Janke dagegen wussten sie nichts. Während Kammler, wie viele andere, untertauchte, versuchte Janke in ein normales Leben zurückzufinden. Gleichwohl wollte er sein Genie jedoch nicht vergessen wissen und zeichnete und plante munter weiter…einfach so für sich und jeden, der es sehen oder hören wollte. Dabei war im sehr wohl bewusst, denn er vertrute es seinen Freunden an: „Ich weiß zu viel. Mit mir wird es kein gutes Ende nehmen.“ So war es auch. Im Jahre 1949 wurde er erstmals zwangsweise in die geschlossene Anstalt Arnsdorf eingewiesen. Dort bescheinigte man ihm „krankhaften Erfinderwahn“. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Für mich klingt es jedenfalls als habe man sich diese „Krankheit“ eigens für Janke ausgedacht. Ein Jahr später wurde er in die Nervenheilanstalt Hubertusburg verlegt wo er bis zu seinem Tode im Jahre 1988 eingesperrt blieb. Man übernahm einfach die haarsträubende Diagnose. Dabei hatte Janke niemandem jemals etwas zuleide getan. Wikipedia stellt die Gründe für seine erstmalige Einweisung heute so dar: Janke sei zusehens verwahrlost und habe nicht mehr für sich sorgen können. Okaaaayyy….ist das ein Grund für eine Einweisung in eine geschlossene Anstalt? „Damals“ mögen Sie nun sagen, „heute sicher nicht mehr“. Wenn Sie das glauben, dann möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass es noch bis 1988 so war. Das war zwei Jahre vor dem Mauerfall!! Helmut Kohl war Bundesbirne. Ganz so damals kann es also gar nicht gewesen sein. Als Peter Grimpp im Jahre 2007 mit seiner Austellung der Zeichnungen von Karl Hans Janke an die Öffentlichkeit ging, habe ich ihn kontaktiert und mich bitterböse über die Überheblichkeit der Psychiartrie ausgelassen, die diesem Mann meiner Ansicht nach in völliger Unkenntnis der Faktenlage eine Krankheit ans Bein band und ihn zu Unrecht einsperrte. Zu meiner großen Verwunderung stimmt Grimpp mir weitgehend darin zu, dass die Psychiartrie in diesem Fall zu weit gegangen sei. Konnte er auch leicht, denn er hatte die Klinik erst 12 Jahre nach Jankes Tod übernommen, musste sich also nicht mehr damit auseinandersetzen, sondern konnte von Jankes Früchten ernten. Denn nun beginnt der zweite Akt der Unglaubwürdigmachung des Erfinders Janke. Statt ihn in Ruhe zu lassen wird er nach seinem Tod als Künstler anerkannt. Seine Zeichnungen gelten heute als Kunstwerke. Nichts hätte Janke weniger gewollt.

Der rauchende Gott

Vorwort des Verfassers Ich fürchte, daß man die anscheinend unglaubliche Geschichte, die ich hier erzählen will, eher für das Produkt eines verdrehten Intellekts hält, vielleicht verstärkt durch den Zauber der Enthüllung eines wundersamen Mysteriums, als für eine wahrheitsgetreue Wiedergabe eines beispiellosen Erlebnisses berichtet von einem gewissen Oaf J a n s e n, dessen beredter Wahnsinn so auf meine Phantasie wirkte, daß jeder Gedanke an eine analytische Kritik ausgeschaltet wurde. Marco Polo würde sich bei der eigenartigen Geschichte, die ich hier wiederzugeben habe, bestimmt unruhig im Grabe hin und her drehen, einer Geschichte, die so wunderbar ist wie ein Märchen von Münchhausen. Auch ist es widersinnig, daß ich, ein Zweifler, derjenige sein muß, der die Geschichte Olaf Jansens wiedergibt. Olaf Jansen, ein Name den der Welt nun zum ersten Mal bekanntgemacht wird, der aber von nun an unter die Namhaftesten gerechnet werden muß. Ich bekenne offen, daß seine Darlegungen keinen Raum für eine vernünftige Analyse bieten, sondern sich mit dem tiefen Mysterium befaßt, das den gefrorenen Norden umgibt, der jahrhundertelang die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern und Laien gleichermaßen auf sich zog. Wie sehr sie sich auch von den kosmographischen Manuskripten der Vergangenheit unterscheiden mögen, so kann man sich darauf verlassen, daß Olaf Jansen diese Dinge mit seinen eigenen Augen gesehen hat. Hunderte von Malen habe ich mich gefragt, ob es möglich ist, daß die Geographie der Erde unvollständig ist und daß die aufsehenerregende Erzählung Jansen beweisbare Tatsachen aussagt. Der Leser mag imstande sein, diese Fragen zu, seiner eigenen Zufriedenheit zu beantworten unabhängig davon, inwieweit der Chronist dieser Erzählung selbst zu einer Überzeugung gekommen ist. Dennoch bin ich sogar manchmal nicht sicher, ob ich von einer abstrakten Wahrheit eines genialen Aberglaubens per ignes fatui entfernt gewesen bin oder ob bisher akzeptierte Tatsachen letztenendes auf Irrtümern beruhen. Es könnte sein, daß die wirkliche Heimat Apollos nicht Delphi war, sondern in diesem älteren Erdzentrum, von dem Plato spricht wenn er sagt: „Apollos wirkliche Heimat ist unter den Hyperboräern, in einem Land ewigen Lebens von dem die Legende uns erzählt, daß zwei Tauben sich von den entgegengesetzten Enden der Welt in dieser schönen Gegend begegneten, der Heimat Apollos, auf einer Insel im Ozean geboren, die weit hinter dem Nordwind lag“. Es ist weder meine Absicht mich in eine Diskussion über die Theogonie der Gottheiten noch in eine Kosmogonie der Welt zu stürzen. Meine einfache Pflicht ist es, die Welt mit einem bislang unbekannten Teil des Universums bekanntzumachen, wie sie von Olaf Jansen, dem alten Norsen, gesehen und beschrieben wurde. Das Interesse an der Nordpolerforschung ist international. Elf Nationen haben zu der gefährlichen Arbeit beigetragen, der Erde übriggebliebenes kosmologisches Mysterium zu lösen. Es war gerade 2 Uhr morgens, als ich durch das kräftige Läuten meiner Haustürglocke aus einem geruhsamen Schlaf geweckt wurde. Der frühzeitige Störenfried war ein Bote, der eine fast unleserlich gekritzelte Mitteilung von einem alten Normannen namens Olaf Jansen überbrachte. Nach langem Entziffern verstand ich, daß auf dem Blatt stand: „Ich bin sterbenskrank, komm“. Der Ruf war imperativ und ich zögerte nicht lange, ihm zu folgen. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle einfügen, daß Olaf Jansen ein Mann ist, der vor kurzem seinen 95. Geburtstag feierte und während der letzten 6 Jahre allein in einem unauffälligen Bungalow in Glendaleway lebte, unweit vom Geschäftsviertel Los Angeles in Californien entfernt. Es war vor kaum 2 Jahren, als ich mich eines Nachmittags bei einem Spaziergang von Olaf Jansens Haus und seiner anheimelnden Umgebung angezogen fühlte und seinem Eigentümer und Bewohner, den ich später als einen Bekenner der alten Odin und Thor Lehre kennenlernte. Es war eine Sanftheit im Gesicht und ein freundlicher Ausdruck in den hellgrauen Augen dieses Mannes, der mehr als 4 x 20 und zehn Jahre gelebt und obendrein einen Ausdruck von Einsamkeit hatte, der meine Symphatie ansprach. Leicht nach vorn gebeugt und die Hände auf dem Rücken gefaltet, lief er mit langsamen und gleichmäßigen Schritten an dem Tage, an dem wir uns zum ersten Mal trafen, hin und her, ich kann fast nicht sagen, was mich dazu bewegte, meine Spaziergang zu unter brechen und ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Er schien erfreut zu sein, als ich die Schönheit seines Hauses, den wohlgepflegten Weinstock und die Blumen, die sich nebeneinander Fenstern, dem Dache und in der großen Veranda hinstreckten, bewunderte. Ich entdeckte bald, daß mein neuer Bekannter kein gewöhnlicher Mann, sondern tiefschürfend und erstaunlich gelehrt war, ein Mann, der in den späteren Jahren seines langen Lebens sich tief in Büchern vergraben hatte und in der Kraft meditativer Stille erstarkt war. Ich ermunterte ihn zu sprechen und erfuhr bald, daß er nur etwa sechs bis sieben Jahre in Südkalifornien wohnte, aber dutzende von Jahren, an den Küsten Norwegens gewesen, in der Gegend der Lofoten-Inseln, von denen aus er Fahrten noch weiter nördlich als nach Spitzbergen und sogar den Franz-Josef-Inseln unternommen hatte. Als ich mich verabschiedete, schien er mich ungern gehen zu lassen und bat mich, wiederzukommen. Obwohl ich mir seinerzeit nichts dabei dachte, erinnere ich mich, daß er eine eigenartige Bemerkung machte als ich beim Abschied meine Hand ausstreckte: „Werden Sie wiederkommen? fragte er, „ja, Sie werden eines Tages wiederkommen, ich glaube es bestimmt. Ich werde ihnen meine Bibliothek zeigen und Ihnen Dinge erzählen, die Sie nie erträumt haben, Dinge, so wunderbar das es möglich ist, daß Sie mir diese nicht glauben“. Ich versicherte ihm lachend, daß ich nicht nur wiederkommen würde, sondern bereit wäre alles zu glauben, was immer er mir von seinen Reisen und Abenteuern zu erzählen habe. In den folgenden Tagen wurde ich mit Olaf Jansen gut bekannt und er erzählte mir seine Geschichte Stück für Stück, eine Geschichte, so wunderbar, daß ihre Verwegenheit selbst Vernunft und Glauben fordert. Der alte Normanne sprach mit derart großem Ernst und solcher Aufrichtigkeit. daß ich von seinen seltsamen Erzählungen gefesselt war. Dann kam der Bote in jener Nacht und innerhalb einer Stunde war ich in Oaf Jansens Bungalow. Er war wegen des langen Wartens sehr ungeduldig, obwohl ich unmittelbar gekommen war. „Ich muß mich beeilen rief er aus, während er meine Hand zum Gruß