SETI – Die wissenschaftliche Suche nach außerirdischen Zivilisationen: Chancen, Perspektiven, Risiken (TELEPOLIS)

SETI – Die wissenschaftliche Suche nach außerirdischen Zivilisationen: Chancen, Perspektiven, Risiken (TELEPOLIS) Taschenbuch – 19. Juli 2010 von Harald Zaun Seitdem der US-Radioastronom Frank Drake im April 1960 den ersten wissenschaftlich-systematischen Lauschangriff auf außerirdische Funksignale initiierte und bislang mehr als 100 weitere SETI-Suchprogramme (SETI=Suche nach außerirdischen Intelligenzen) seinem Beispiel folgten, zog keiner die lang ersehnte interplanetare Flaschenpost ans Erdufer. Doch das soll sich nach Ansicht des SETI-Forschers Seth Shostak ändern: Bis zum Jahr 2025 werden wir außerirdische Signale detektieren. Damit die Flaschenpost endlich in Greifweite rückt, ziehen er und seine Kollegen neuerdings alle Register der Kunst und nutzen immer schnellere Computer, bessere Software und vor allem leistungsstärkere Teleskope. Beflügelt von den Erfolgen der Planetenjäger, die bis dato 380 Exoplaneten entdeckten und angetrieben von den Hochrechnungen der Exobiologen, denen zufolge intelligentes Leben im All eher die Regel als die Ausnahme ist, brechen die SETI-Astronomen zu neuen Ufern auf und suchen nun auch verstärkt nach außerirdischen Lasersignalen. Wenn SETI am 8. April 2010 seinen 50. Geburtstag feiert, könnte theoretisch der ‚First Contact‘ gelingen …. ISBN-13 : 978-3936931570
China hat außerirdische Signale empfangen.

China hat außerirdische Signale empfangen. Es ist endlich so weit. Nach fast 45 Jahre Stille, empfängt das chinesische Fast-Teleskop endlich ein außerirdisches Signal. Es war die Sensation, als am 15. August 1977 das „Big Ear Radiotelekope“ der Ohio State Univerity im Rahmen des, damals noch relativ frisch gegründeten SETI Projekts der NASA ein (scheinbar) außerirdisches Signal auffängt. Von der Entdeckung sichtlich beeindruckt, markiert der zuständige Wissenschaftler J.R. Ehmann, die Stelle mit dem Wort „Wow“. Das Signal schien aus dem Sternbild Schütze zu kommen, doch wer es sendete und ob es sich wirklich um eine außerirdische Botschaft handelte, ist bis heute unklar, da es sich seither nicht wiederholte. Bis heute! Wir kürzlich bekannt wurde, fängt das weltgrößte Radiotelekop, das „FAST Teleskope“ in China, seit November 2020 mehrere, fast identische Signale auf. Warum das erst jetzt bekannt wurde? Laut der Chinesischen Behörde für Wissenschaft und Technologie, habe die Auswertung der Datenflut, die das Teleskop sekündlich produziert, viel Zeit in Anspruch genommen. Mit anderen Worten: Die Daten, die uns derzeit vorliegen, sind bereits 2 Jahre alt und es scheint, als würden die Signale dieses mal nicht abreißen. Scheinbar zeichnet das FAST Telekope, das einen Durchmesser von 500 Metern aufweist und damit fast 200 Meter größer ist, als das berühmte Radioteleskop in Arecibo, schon seit seiner Inbetriebnahme entsprechende Signale auf ohne, dass China das der Welt mitgeteilt hätte…bis heute zumindest. Doch nicht nur dieser Umstand ist mysteriös. Kaum war die Meldung online, da war sie auch schon wieder gelöscht. Kommentarlos! Ob es am nervigen Verhalten unverbesserlicher Möchtergern-Gutmensch-„Wissenschaftler“ gelegen hat, die sofort mit einer Widerlegung der Annahme begannen, dass es sich um außerirdische Signale gehandelt hat, noch bevor sie die eigentlich Daten zu Gesicht bekommen hatten, oder ob China hier einfach nur sein eigenes Süppchen kochen will – wir wissen es nicht. Aber wir können gespannt sein. Es tut sich etwas! Wer mehr über das SETI Projekt und die Suche nach außerirdischem Leben erfahren Will, findet hier eine Fülle an Informationen: SETI – Die wissenschaftliche Suche nach außerirdischen Zivilisationen: Chancen, Perspektiven, Risiken (TELEPOLIS)