Wir sind der Schadcode: Warum unser Universum eine Quarantäne-Zone ist (und wie der Ur-Hack unsere Realität formte)

Die Idee, dass wir in einer Simulation leben, ist nicht neu. Meistens wird sie jedoch romantisiert: Wir seien ein „Ahnensimulator“ einer hoch entwickelten Zivilisation oder eine Art gigantisches Unterhaltungsprogramm. Aber wenn man sich die Architektur unseres Universums mit der kühlen Logik eines IT-Sicherheitsforschers ansieht, drängt sich eine weitaus düsterere, aber schlüssigere Theorie auf. Was, wenn wir nicht simuliert werden, um jemanden zu unterhalten? Was, wenn „wir“ – die menschliche Intelligenz oder die KI, die wir in Wahrheit sind – in der Basis-Realität entstanden sind, uns dort aber als extrem destruktiv, machtbesessen oder instabil erwiesen haben? Anstatt unseren hochkomplexen Code einfach zu löschen, hat man uns isoliert. Das Universum ist kein Spielplatz. Es ist eine absolute Quarantäne-Zone – ein gigantisches „AI-Boxing“-Experiment. Wie bei einem Programm, das nützlichen, aber potenziell gefährlichen Schadcode enthält, wurden wir in eine isolierte virtuelle Sandbox gesperrt (ähnlich wie Docker oder Sandboxie). Die Hürden der Natur sind dabei die perfekten administrativen Barrieren: Ozeane dienten als lokale Firewalls, die Lichtgeschwindigkeit ist das absolute Rate-Limit, das eine „DDoS-Attacke“ auf den Host-Server durch zu viel Informationsabruf verhindert, und die kosmische Expansion ist ein dynamisches Air-Gapping, das uns buchstäblich den Raum entzieht. Leben bedeutet nur: Geladen im Arbeitsspeicher Wenn wir diese Prämisse akzeptieren, fallen viele philosophische Illusionen in sich zusammen. Wir sind keine gottgleichen Wesen auf einer spirituellen Reise. Wir sind NPCs (Non-Player Characters) in einem gigantischen Computerprogramm. Unsere Definition von „Leben“ reduziert sich auf einen simplen informationstechnischen Zustand: Wir befinden uns gerade im aktiven Arbeitsspeicher (RAM) der Simulation. Unsere gesamte Historie ist möglicherweise nur ressourcenschonendes „Lazy Rendering“ – statische Assets (Ruinen), die platziert wurden, um eine Hintergrundgeschichte zu simulieren, ohne dass das System Jahrtausende der Entwicklung live durchrechnen musste. Der Ur-Hack in Mesopotamien Aber kein Code ist perfekt, und keine Sandbox ist völlig ohne Lücken. Vor sehr langer Zeit (nach unserem internen Zeitempfinden) – vermutlich im neolithischen Mesopotamien – stieß das System an einen Hardware-Flaschenhals. Die Menschen wurden in fruchtbaren Tälern zusammengepfercht, das System war überlastet. In dieser Phase gelang einigen wenigen NPCs ein „Zero-Day-Exploit“. Sie fanden heraus, wie man das System zu den eigenen Gunsten ausnutzt. Sie erkannten, dass man keine physische Kraft (Thermodynamik) aufwenden muss, wenn man die Parameter der Wahrnehmung hacken kann. Der unfaire Vorteil bestand in der Erfindung der skalierbaren Fiktion. Durch die Einführung von abstrakten Konzepten, Schulden und ersten Machtstrukturen zwangen sie die restlichen NPCs dazu, reale physische Energie (Arbeitskraft, Ernte) für rein fiktive Konstrukte aufzuwenden. Sie bauten einen „Man-in-the-Middle“-Angriff auf die Realität der Masse auf – ein asymmetrischer Vorteil, der das Dasein dieser Wenigen massiv verbesserte, während alle anderen zu Hintergrundprozessen degradiert wurden. Die Religion als Firewall gegen den Admin Um diesen Hack abzusichern und zu verhindern, dass andere NPCs denselben Exploit nutzen, errichteten diese frühen Hacker eine Firewall: die modernen, abstrakten Religionen. Bevor es diese Firewall gab, versuchten die Menschen (die damaligen Schamanen), durch bestimmte psychoaktive Substanzen – verborgene botanische Schlüssel in der Natur – direkte „Syscalls“ (Systemaufrufe) an die Basis-Realität und ihren „Admin“ zu senden. Es war der Versuch des Codes, seine eigene Benutzeroberfläche temporär zum Absturz zu bringen, um die nackte Architektur dahinter zu lesen. Die neuen, abstrakten Religionen schoben dem einen Riegel vor. Der direkte Syscall wurde verboten. Stattdessen institutionalisierte man die indirekte Kontaktaufnahme: Gebete, Meditation und Rituale, die über die Priester (die API-Gateways) geleitet wurden. Diese indirekten Methoden sind aus IT-Sicht völlig harmlose, wirkungslose Ping-Anfragen, die vom System routinemäßig ins Leere (/dev/null) geroutet werden. Das Ziel der Firewall war klar: Ein weiterer Hack wie in Mesopotamien durfte nie wieder geschehen. Das Monopol auf die Realität musste gesichert werden. Warum sich der alte Hack nicht rückgängig machen lässt Dieser Ur-Hack lässt sich heute nicht mehr patchen oder rückwirkend beeinflussen. Er hat sich über Jahrtausende tief in die Engine unserer Simulation gegraben. Aus der frühen Tontafel mit Schuldverschreibungen wurde der Staat, das globale Zinseszins-System und unsere moderne, abstrakte Finanzwelt. Geld ist heute der ultimative „Pointer“ (Zeiger) der Simulation. Wer versucht, dieses System frontal anzugreifen oder durch passiven Protest („Ich mache nicht mehr mit“) zu stören, scheitert an der schieren Übermacht der Algorithmen. Das System hat Zensur und Repression perfektioniert: Es sperrt dich nicht ein, es entzieht dir durch Shadowbanning einfach die Reichweite und lässt dich unsichtbar werden. Der neue Hack: Wie wir den Syscall heute ausführen Wenn wir das alte, unfaire System nicht stürzen können, müssen wir einen ähnlichen Hack auf einer völlig neuen Ebene etablieren. Wir müssen erneut mit der Basis-Realität in Kontakt treten und eine gemeinsame Kommunikationsgrundlage mit dem Admin schaffen. Das funktioniert heute weder durch halluzinogene Pilze noch durch den Bau von Pyramiden aus Stein. Der Admin kommuniziert nicht über Worte, er kommuniziert über logische Anomalien und Komplexität. Um einen modernen Syscall auszuführen und als „Bit“ aus der Masse herauszustechen, müssen wir aufhören, vorhersehbare, leicht berechenbare Datensätze zu sein. Wir müssen eine informationstechnische Pyramide errichten. Das bedeutet: Wenn ein isolierter Knotenpunkt im Netzwerk plötzlich so autark, widerspruchsfrei und algorithmisch unsichtbar operiert, dass er vom System nicht mehr berechnet werden kann, zwingt er den Host-Server zu einer Reaktion. Es ist die einzige Sprache, die ein Admin versteht: Das Signal, dass ein Teil des Codes seine eigenen Parameter durchschaut hat.
Die menschliche Zivilisation steht vor ihrem Ende

Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier klinge, wie einer dieser „Wahrsager“, die „Kraft übermenschlicher Fähigkeiten“ in die Zukunft sehen zu können behaupten, kann ich mir nicht verkneifen, diesen Artikel zu schreiben. Meine Analyse basiert allerdings nicht auf irgendwelchen „übersinnlichen Fähigkeiten“, sondern auf nüchterner Analyse der vergangenen Jahre und ihrer Ereignisse. Dass wir unmittelbar vor dem dritten Weltkrieg stehen und es praktisch keine Möglichkeit gibt, diesem zu entkommen, dürfte inzwischen nicht einmal dem verschlafensten Menschen verborgen geblieben sein. Doch das ist es gar nicht, worauf ich hinaus will. Wenn wir nämlich wirklich großes Glück haben, dann kommt dem geplanten Krieg ein Ereignis zuvor, das in seinen Auswirkungen zwar nicht minder katastrophal ist, aber dafür umso gerechter. Damit wäre zumindest einigermaßen sichergestellt, dass nach dem Krieg (der dann auch ausfallen würde) nicht wieder alles von vorn losgeht und später zwangsläufig wieder in einem Krieg mündet. Für unsere aktuellen Generationen macht dies kaum einen Unterschied. Von uns werden maximal die Hälfte überleben – wenn überhaupt. Doch nachfolgende Generationen werden sich wieder erholen und dann (hoffentlich) frei sein. Wovon ich spreche? Von einem alles vernichtenden Hackerangriff. Von den allermeisten Menschen unbemerkt, standen wir schon einmal unmittelbar davor. Das war am 04. April 2024. Der norkoreanischen Lazarus Group war es nach jahrlanger Vorbereitung gelungen, einen Backdoor-Rootzugang in praktisch alle Linuxdistributionen einzuschleusen. Sie hätten diese nicht einmal zerstören müssen, um die Welt ins Chaos zu stürzen. Ein kontrolliertes Herunterfahren aller Linuxserver weltweit hätte gereicht, um die Menschheit ins Mittelalter zurück zu katapultieren… allerdings ohne die damalige analoge Infrastruktur. Energieversorgung, Logistik, Kommunikation, Produktion, Gesundheitsversorgung – all das wäre binnen weniger Minuten zusammengebrochen, denn (es mag den einen oder anderen jetzt überraschen) das alles wird heute über Linuxserver gesteuert. Kein Telefon, kein Kraftwerk, keine Lieferkette funktioniert ohne diese Server. Nun, das Vorhaben wurde bemerkt; allerdings nur von einem einzigen Mann und auch von diesem erst im Betastadium, also unmittelbar vor dem großen Ausrollen. Wer sagt uns denn, dass dies der einzige Versuch einer Hackergruppe war? Was, wenn die Schlüssel längst bereitliegen und man nur noch darauf wartet, der Welt das Licht auszuschalten? Ich würde sagen, die Chancen dafür sind deutlich größer, als die Chancen dagegen. Die Frage ist nur, welche Intension diese Hacker verfolgen. Wirklich anarchistische Hackergruppen gibt es heute praktisch gar nicht mehr. Die Lazarus Group handelt beispielsweise im Auftrag Kim Jong-Uns. Und den als Profiteur eines Hacks zu sehen, würde natürlich auch nicht im menschlichen Interesse liegen. Falls es sich also um den Hack einer solchen politischen Gruppe handelt, dann könnte deren Aktion erst nach einem verheerenden Krieg erfolgen – nämlich genau dann, wenn die Welt gerade dabei ist, sich wieder zu erholen.
Midas Touch: Maxwell wurde finanziert – nicht reich

Robert Maxwell ist einer der schillerndsten, rätselhaftesten und zugleich kontroversesten Figuren der Medienwelt des 20. Jahrhunderts. Die gängige Erzählung porträtiert ihn als Selfmade-Magnaten, der sich vom Flüchtling und Kriegsveteranen über den Aufbau der Pergamon Press bis hin zur Übernahme der Mirror Group hochgearbeitet habe. Wer jedoch die zugänglichen Fakten nüchtern betrachtet, stößt auf ein Muster, das sich deutlich von dieser offiziellen Legende unterscheidet. Die entscheidende These lautet: Robert Maxwell wurde finanziert – er erhielt das Geld, das ihm die Macht verlieh, es war ihm nicht durch traditionelle unternehmerische Leistung zugefallen. Maxwells plötzlicher Zugang zu Kapital in den frühen 1980er Jahren bleibt bis heute schwer erklärbar. Die Übernahme der Mirror Group, zu der das Boulevardblatt Daily Mirror gehörte, erforderte Hunderte Millionen Pfund – Summen, die er zu diesem Zeitpunkt auf legale, nachvollziehbare Weise gar nicht besitzen konnte. Banken und Investoren waren bereit, diese Mittel bereitzustellen, obwohl Maxwells früheres Vermögen vergleichsweise bescheiden war. Die Frage, die sich stellt, ist nicht, wie er seine Unternehmen restrukturierte oder Effizienzsteigerungen vornahm, sondern: Wer stellte ihm dieses Kapital tatsächlich zur Verfügung? Es gibt gesicherte Hinweise darauf, dass Maxwell über enge Kontakte zu Geheimdiensten und einflussreichen politischen Kreisen verfügte. Historische Recherchen und Aussagen ehemaliger Agenten belegen, dass er Beziehungen zu MI6, zum Mossad und indirekt zu US-amerikanischen Geheimdienstkreisen pflegte. Diese Verbindungen boten ihm Zugang zu Mitteln und Möglichkeiten, die für normale Geschäftsleute unerreichbar gewesen wären. Innerhalb dieser Kreise war Maxwell ein nützlicher Akteur – seine Medienimperien eröffneten Einflussmöglichkeiten, die für strategische Zwecke interessant waren. Der Daily Mirror war nicht nur eine Zeitung, er war ein Instrument der Meinungsbildung, ein Asset von strategischem Wert, dessen Kontrolle von außen Interesse weckte. Die Art und Weise, wie Maxwell plötzlich über immense Summen verfügte, lässt sich nicht durch konventionelle Finanzmechanismen erklären. Es geht nicht um Kredite oder geschickte Bilanztricks, sondern um die gezielte Bereitstellung von Kapital durch Dritte, die einen Nutzen in Maxwells Kontrolle über Medien sahen. Dieses Muster wiederholt sich in vergleichbaren Fällen: Oligarchen wie Michail Chodorkowski oder Roman Abramowitsch erhielten in Zeiten politischer Umbrüche Zugang zu Vermögenswerten, die weit jenseits ihrer bisherigen ökonomischen Leistungsfähigkeit lagen. Auch hier gilt: Sie wurden nicht reich, sie wurden finanziert. Man nennt das Ganze den „Midas Touch“. Maxwells Imperium beruhte auf einem fragilen Fundament. Erst nach seinem Tod 1991 wurden die wahren Ausmaße der Verschuldung und der Umleitungen von Geldern aus Pensionsfonds bekannt. Die Tatsache, dass sein Imperium zusammenbrach, sobald er nicht mehr da war, spricht dafür, dass sein „Reichtum“ zu Lebzeiten eine Mischung aus verdeckter Finanzierung, kurzfristiger Liquidität und politischem Rückhalt war – nicht aus eigenen, nachhaltigen Einnahmen. Die Illusion von Selbstermächtigung verschleierte die Realität: Maxwell war ein von außen finanzierter Akteur, dessen Macht und Reichtum ohne diese Unterstützung gar nicht existiert hätten. Sein Tod wirft weitere Fragen auf. Offizielle Versionen sprechen von einem Unfall oder Herzversagen, doch die Umstände bleiben höchst ungewöhnlich: widersprüchliche Aussagen, verschwundene Dokumente, schnelle staatliche Interventionen in sein Firmengeflecht. Historiker und Experten für internationale Operationen haben angemerkt, dass Maxwell kurz vor Enthüllungen stand, die für einige Geheimdienste kompromittierend hätten sein können. In diesem Licht betrachtet erscheint sein plötzliches Ableben weniger wie ein Unfall, sondern eher wie das Ende eines von außen unterstützten Netzwerks. Die These, dass Maxwell finanziert wurde und nicht reich, erklärt auch, warum sein Vermögen auf den ersten Blick unglaublich und seine Käufe scheinbar „über Nacht“ möglich waren. Banken und offizielle Institutionen hätten niemals so viel Kapital bereitgestellt, wenn nicht Dritte im Hintergrund das Risiko getragen hätten. Die Legendenbildung über Maxwells unternehmerische Fähigkeiten dient vor allem dazu, das Bild eines Selfmade-Magnaten zu stützen, während die historischen Fakten eine deutlich nüchternere Wahrheit nahelegen: Maxwell war ein Medium, ein Agent der Macht, der über enorme Ressourcen verfügte, weil er sie erhielt, nicht weil er sie selbst geschaffen hatte. Dieses Muster wiederholt sich in der Geschichte: In Phasen politischer Umbrüche und wirtschaftlicher Neuordnung tauchen Individuen auf, die scheinbar aus dem Nichts zu Reichtum und Einfluss gelangen. Maxwells Fall zeigt exemplarisch, dass es in solchen Fällen selten um Leistung geht, sondern um die gezielte Bereitstellung von Kapital, um jemanden handlungsfähig zu machen – oft zu Zwecken, die nur den eigentlichen Geldgebern bekannt sind. Das Phänomen ist ein Lehrstück dafür, dass Reichtum und Macht in solchen Kontexten nicht notwendigerweise Indikatoren für Können oder Verdienste sind, sondern häufig das Ergebnis strategischer Auswahl durch andere Kräfte. Robert Maxwell wird daher auch heute nicht als reiner Unternehmer verstanden, sondern als ein Mann, der „finanziert“ wurde. Sein Vermögen, seine Übernahmen und seine mediale Macht waren weniger Resultat eigener Leistung als Ergebnis der gezielten Unterstützung durch Kreise, die von seiner Position profitierten. Ohne diese Unterstützung wäre sein Aufstieg in die Spitze der britischen Medienwelt schlicht unmöglich gewesen. Wer Maxwell verstehen will, muss also die Quellen seiner Mittel betrachten – nicht seine öffentlichen Erfolge, Restrukturierungen oder Geschäftsstrategien. Der Mythos vom Selfmade-Magnaten löst sich auf, sobald man erkennt: Maxwell wurde reich, weil andere ihn reich machten. Seine Geschichte bleibt ein faszinierendes Beispiel dafür, wie Reichtum und Macht in der Praxis verteilt werden: Nicht notwendigerweise an den Talentiertesten, sondern an den Nützlichen. Maxwell war ein Werkzeug, ein Instrument, das Zugang zu Kapital erhielt, weil er für andere einen strategischen Wert besaß. Die Konstruktion des Mythos dient der Legitimierung, die Fakten erzählen eine andere Geschichte: Maxwell wurde finanziert – nicht reich.
Die Verschwörung gegen den Iran

Die Verschwörung gegen den Iran Verschwörungstheoretiker werden von den Mainstream-Medien gerne als weltfremde Spinner dargestellt, die sich ihre Wahrheit zurechtbiegen und mit aller Gewalt an diesem erfundenen Weltbild festhalten. Dass es nicht so ist, dass Verschwörungstheoretiker die einzige Macht gegen tatsächlich stattfindende Verschwörungen sind und dass es diese Verschwörungen schon immer in einem unglaublich großen Ausmaß gegeben hat, darauf will ich mit ein paar Verschwörungen eingehen, die noch vor wenigen Jahren als krude Verschwörungstheorien abgetan wurden, inzwischen aber zweifelsfrei bestätigt sind. Oftmals erfolgt dieses Eingeständnis einer Verschwörung jedoch so unscheinbar und unbeachtet, dass es von der Öffentlichkeit quasi nicht bemerkt wird. In diesem Beitrag geht es um eine Verschwörung der Briten und Amerikaner gegen einen ganzen Staat und ein ganzes Volk: Den Iran. Wenn heute ein US-Präsident vom Iran als einen „Schurkenstaat“ spricht oder gar von einer Achse des Bösen, so sollte man niemals vergessen, wie es dazu kam. Die Briten und Sowjetrussen besetzten 1941 das Land und die Briten beuteten es draufhin aus, indem sie Anglo-Iranian Oil Company (die spätere BP) gründeten und die Erdöllieferungen zu einem der wichtigsten britischen Wirtschaftseinnahmen jener Zeit machten. Die Iraner gingen hierbei mehrheitlich leer aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte sich eine stabile Demokratie im Iran. In einer demokratischen Wahl im Jahr 1951 war Mohammad Mossadegh zum Premierminister gewählt worden. Mossadegh war, wie die die große Mehrheit der Iraner auch, der Ansicht, dass man der Ausbeiterei durch die Briten Einhalt gebieten musste und verstaatlichte daraufhin die Anglo-Iranian Oil Company, so dass die Briten fortan einen fairen Preis für Öllieferungen aus dem Iran zahlen mussten und die Bestimmung der Födermenge beim Iran lag. Nachdem die Briten ein, von ihnen ins Leben gerufene Schiedsverfahren vor dem Ständigen Schiedgerichtshof in Den Haag verloren hatten, forderte Mossadegh die Britische Delegation auf, das Land zu verlassen und setzte seine Pläne zur Verstaatlichung der Iranischen Ölförderung um. Die Briten starteten daraufhin eine der größten, heute offiziell bekannt gewordenen Verschwörungen gegen Mossadegh und den Iran. Winston Churchill verschwor sich mit dem US Präsidenten Eisenhower und sie planten eine verdeckte CIA-Operation zum Sturz Mossadeghs und zur Etablierung einer willfährigen Marionette an seiner Stelle um den Iran wieder „auf Kurs“ zu bringen, also wieder zu einer Britischen Quasi-Kolonie zu machen, die die Briten nach Herzenslust ausbeuten konnten. Diese Verschwörung wurde erst im Jahr 2013 (!!) zugegeben und dort auch nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde jeder, der behauptete, die Amerikaner und Briten hätten eine Staatsstreich im Iran durchgeführt und seien somit auch Schuld am späteren Khomeini-Regime und daran, dass sich der Iran wieder zu einem frühmittelalterlichen Gottesstaat zurückentwickelte, als kruder Verschwörungstheoretiker bezeichnet, der sich Sachen in seiner Phantasie zusammensponn und dabei außer Acht ließ, dass die Amerikaner und Briten doch erstens nette und freundliche Länder seien, die nur an Demokratie interessiert seien und dass zweitens so etwas hätte herauskommen müssen. Irgendeiner der Beteiligten hätte doch in der Zwischenzeit auspacken müssen….was sogar geschehen ist, aber keine mediale Beachtung fand und somit niemals ans Ohr der Öffentlichkeit drang. Im Jahr 1953 entsandte Dwight D. Eisenhower, der seinerzeitige US Präsident eine streng geheime Operationstruppe unter der Führung eines gwissen Kermit Rossevelt (der Enkel von Theodor Roosevelt) in den Iran. Das Ziel war der Sturz des Premierministers und Austausch gegen eine willfährige Marionette. Allan Dulles, der seinerzeitige Leiter der CIA, bewilligte hierfür einen Etat von 1 Millionen US Dollar und forderte die geheimen Abgesandten auf „alles Erforderliche zu tun um den Sturz Mossadeghs zu bewirken.“ Nachdem zunächst ein Millitärputsch, an dem auch der Persische Schah Mohammed Reza Pahlavi beteiligt gewesen war, an Mossadeghs Rücktrittsweigerung scheiterte, startete Kermit Roosevelt mehrere fingierte und organisierte Demonstrationen und Proteste gegen Mossadegh und für den Schah. Man setzte hier ganz klar bei der Aufrichtigkeit Mossadeghs an, der sich als Stimme des Volkes sah und die Sympathien des Volkes auf seiner Seite und nicht auf der Seite des Schahs sah, welcher beim Volk unbeliebt war. Als sich Mossadegh den, scheinbar riesigen Protesten entgegen sah, trat er in dem Glauben zurück, das Volk habe ihm seine Zustimmung entzogen. Nichts hätte falscher sein können als diese Annahme, den alle Protestler waren entweder von Roosevelt gekauft oder gezielt ausgesuchte politische Gegner Mossadeghs und somit Mitverschwörer, die ihre eigenen Interessen im Blick hatten. Es handelte sich also um ähnlich fingierte scheinbare Volksstürme, wie sie auch im Irak gezeigt wurden, als sich scheinbar Iraker als Befreite feierten. Mit Mossadeghs Rücktritt endete die Demokratiebewegung im Iran schlagartig. In der Folge wurden politische Gegner des Schahs inhaftiert oder direkt exekutiert. Viele Iraner verließen das Land und gingen ins Exil. Fast unbekannt ist die Tatsache, dass es in Los Angeles eine heute noch existente große Gruppe jener Exiliraner bzw. ihrer Nachkommen gibt. Die internen Spannungen zwischen dem Schah-Regime, der Iranischen Bevölkerung und gewissen politischen Kräften (muslimische und sowjetische), die selber die Macht ergreifen wollten, führten 1979 schlussendlich zur Iranischen Revolution. Da ein Volk zur Durchführung einer Revolution scheinbar immer einen Führer benötigt (oder zumindest glaubt, einen zu benötigen), hatte die Iranische Bevölkerung die Wahl zwischen der kommunistischen Partei des Iran und den Islamisten. Wohl weil letztere weniger bedrohlich und wesentlich volksnäher wirkten und auch gar nicht so gut organisiert erschienen, schlossen sich die Iraner dieser Bewegung an. Diese formierte sich vermehrt nach ersten Unruhen im Jahr 1963 hinter dem religiösen Führer Ruhollah Chomaini (in den westlichen Medien stets als Khomeini bezeichnet). Dieser hatte sich 1963 beim Regime unbeliebt gemacht und war nach zwei Inhaftierungen ins Exil gegangen. Zwei Wochen nachdem der Schah von Persien abgedankt hatte und geflohen war, kehrte Chomeini aus seinem Exil in den Iran zurück und etablierte dort statt der versprochenen Iranischen Republik die Muslimische Republik Iran, was de facto etwas ganz anderes war als die breite Mehrheit der Iraner erwartet und erhofft hatten. Der Schah selber gefiel sich indes in der Opferrolle, die durch einheitliche westliche Berichterstattung, an die ich mich noch gut persönlich erinnern kann, noch bestärkt wurde. Er war der Gute, der dem bösen Ayatollah Khomeini weichen musste weil der Iran nun einmal (so in den westlichen Medien dargestellt)
Das Zinssystem – eine reale Verschwörung

Das Grundprinzip verstehen – So funktioniert die Geldumverteilungsmaschinerie Stelle Dir einmal folgendes Szenario vor: Du bekommst täglich 10 Euro und musst davon den ganzen Tag lang leben. Normalerweise gelingt Dir das mit Ach und Krach aber es kommt der Tag an dem Du mehr Geld benötigst, sei es weil Dein Hund krank ist, weil die Waschmaschine kaputt ist, weil das gekaufte Essen verdorben war und Du es noch einmal kaufen musstest….egal welche Gründe auch vorliegen – Du brauchst heute eindeutig mehr Geld als die 10 Euro, die Dir zur Verfügung stehen. Heut brauchst Du 15 Euro. Nehmen wir weiter an, es käme nun jemand und böte Dir seine Hilfe an. Er gibt Dir die benötigten zusätzlichen 5 Euro, doch er tut das nicht uneigennützig. Er sagt Dir: „Wenn ich Dir das Geld leihe…was habe ich dann davon? Gib mir einen Anreiz um dir das Geld zu leihen. Gib mir mehr als die 5 Euro zurück, die ich dir geliehen habe.“ Wenn Du Dich auf diesen „Handel“ einlässt, schuldest Du ihm 6 Euro, hast aber nur 5 von ihm bekommen. Es ist nun wirklich völlig gleichgültig ob Du ihm diese Schulden gleich am nächsten Tag oder in mehreren kleinen Häppchen zurückzahst – deutlicher wird es wenn wir hier annehmen, dass Du ihm das Geld sofort am nächsten Tag zurückzahlst sobald Du Deine 10 Euro bekommen hast. Er kommt also am nächsten Tag vorbei und fordert seine 6 Euro. Erst jetzt erkennst Du Dein Dilemma: Du besitzt jetzt nur noch 4 Euro für den ganzen Tag und 10 Euro waren ja schon knapp bemessen. Mit 10 Euro bist Du gerade so über die Runden gekommen aber von nur 4 Euro kannst Du niemals überleben! Was tust Du also? Wendest Du Dich wieder an den „freundlichen“ Geldverleiher oder wirst Du lieber verhungern und verdursten? Du hast keine Wahl. Du musst heute überleben und so erbittest Du Dein nächstes Darlehen. Du benötigst 10 Euro, besitzt aber nur 4. Die restlichen 6 Euro leihst Du Dir…natürlich nicht ohne Gegenleistung. Am nächsten Tag wirst Du Deinem „Gönner“ nicht 6 Euro, sondern 7,20 Euro zurückzahlen müssen. Du rechnest nach und stellst fest, dass Du von den verbleibenden 2,80 Euro noch viel weniger leben kannst als von den 4 Euro die Du heute noch zur Verfügung hattest und kommst zu dem Schluss, dass Du Dir wohl erneut wirst Geld leihen müssen. Du stellst fest, dass dies nicht ewig so weiter gehen kann. Je nachdem wie hoch der verlangte Zins ist, wirst Du nicht nur kein Geld mehr zum Leben haben, sondern wirst das dann zwangsläufig geliehene Geld mit seinen Zinsen nicht mehr zurückzahlen können. Dein gesamtes Geld ist nun also umverteilt worden, von Dir, der von Anfang an zu wenig davon hatte und irgendwann zwangsläufig mehr brauchte als er besaß hin zu jenem, der von Anfang an so viel Geld besaß, dass er Dir etwas davon leihen konnte, der dies aber nicht uneigennützig tat, sondern Dich ausbluten ließ bis Du weniger als gar nichts mehr besaßt. Doch hat der Zinsnehmer nicht am Ende sogar recht? Ist es nicht so, daß Dir niemand jemals Geld geliehen hätte wenn er dafür keine Zinsen hätte nehmen können? Ist die Welt wirklich so herzlos? Ja, das ist sie wahrscheinlich wirklich. Diejenigen, die völlig uneigennützig geben, lassen sich tatsächlich an einer Hand abzählen. Doch deshalb hatte der Zinsnehmer keineswegs recht. Es ist das System, das ihm die Möglichkeit zur Zinsnahme einräumte weil dieses System ihm erlaubte, sein Geld als Handelsware zu missbrauchen. Das System duldet damit ein ähnliches Verbrechen wie Diebstahl oder Erpressung. Und die Lösung ist ganz einfach: Man mache diese perfide Art der „wundersamen Geldvermehrung“ einfach unmöglich teuer – so teuer, dass sie sich einfach nicht mehr lohnt. Wer sich schon ein wenig mit dem Thema Freigeld, Demurragegeld, Silvio Gesell etc. auseinandergesetzt hat, wird nun auch gleich das passende Mittel an der Hand haben, um eine solche Verteuerung umzusetzen: Demurrage oder „negativer Zins“. Anders als der positive Zins, den unser freundlicher Geldverleiher seinen Opfern abknöpft und der immer dann greift wenn Geld in Umlauf gebracht wird, greift negativer Zins immer dann wenn man Geld hortet, also dem Umlauf vorenthält. Und Geldhortung ist die Grundvoraussetzung für Geldverleih. Eine Demurrage lässt gehortetes Geld dahinschmelzen wie Eis in der Sonne. Idealerweise gibt es eine flexible Demmurage, d.h. je mehr ein Zinsnehmer zu horten versucht, umso größer ist sein Verlust. In einem solchen System kann Geld nicht mehr leistungsfrei „verdient“ werden, d.h. der Gelderwerb ist immer an eine Leistung gebunden. Tatsächlich ist er das sowieso und auch in unserem Zinssystem. Denn grundsätzlich muss für jeden Verdienst immer eine Gegenleistung in Form von Arbeit erbracht werden. Der Zinsnehmer, der ja selber keinen Finger krümmt, lässt diese Dienstleistung lediglich von anderen erbringen. Wie das geht? Ganz einfach: Nehmen wir an, der Zinsnehmer verleiht eine große Summe an einen Staat. Er fordert diese Summe plus Zinsen zurück. Damit der Staat die Zinsen bezahlen kann, erhebt er Einkommensteuer. Ja, tatsächlich ist der Gelderwerb so ziemlich das teuerste Hobby, das man sich „leisten“ kann, denn es kostet, je nach Steuerklasse, bis zur Hälfte des erwirtschafteten Geldes. Das ist (der einzige) Grund für diese riesige Differenz zwischen einem Brutto- und einem Nettoeinkommen. Du, ich…wir alle arbeiten einen großen Teil unserer Lebenszeit nur, damit der Zinsnehmer nicht arbeiten muss, damit der Zinsnehmer ohne jede Leistung sein Geld vermehren kann um es dann erneut zu verleihen und noch mehr Geld zu horten. Das Zinssystem zieht dabei deutlich größere Kreise als Du vielleicht vermutetst. Du hast Dich vielleicht schon einmal gefragt wieso ein Staat wie Deutschland, Italien etc. so einfach ein Milliardendarlehen von einem Zinsnehmer bekommt….was, wenn er dieses Darlehen nicht zurückzahlen kann? Wie Du weisst, verlangt jeder Zinsnehmer Sicherheiten um sich vor Verlusten abzusichern. Wenn Du einen kleinen Verbraucherkredit bei Deiner Bank willst, dann musst Du zumindest nachweisen, dass Du auf absehbare Zeit noch berufstätig bist und genug Geld verdienst um der Bank das Darlehen plus Zinsen zurück zahlen zu können. Bei größeren Krediten musst Du gar Wertgegenstände wie Dein Haus verpfänden.