MHD-Antrieb – auch bekannt als „Haunebu-Antrieb“

Der MHD-Antrieb ist der Durchbruch, den die Menschheit braucht, um den Weg in den Weltraum zu meistern. Schließlich können Projekte wie Iris Astron und das CHOS-Projekt keine massiven Weltraumprojekte sein, wenn wir es nicht einmal schaffen, in den Weltraum zu gelangen, richtig? Da der MHD-Antrieb so wichtig für den zukünftigen Erfolg von Iris Astron, dem AOS-Projekt und damit der Menschheit insgesamt ist, haben wir beschlossen, dieses gesamte Video diesem Thema zu widmen. Zunächst einmal ist MHD ein Akronym und steht für Magnetohydrodynamik. Aber natürlich wirft diese Aussage nur die Frage auf: Was ist Magnetohydrodynamik? Laut Wikipedia wird Magnetohydrodynamik auch als Magnetofluiddynamik oder Hydromagnetik bezeichnet und ist das Studium der magnetischen Eigenschaften und des Verhaltens elektrisch leitender Flüssigkeiten. Während sich die Magnetohydrodynamik technisch gesehen nur auf Wasser bezieht – daher der Begriff „Hydro“ – hat sich die Bedeutung im Laufe der Zeit weiterentwickelt und bezieht sich mittlerweile allgemein auf alle elektrisch leitenden Flüssigkeiten. MHD und Feldantriebe Eines haben alle diese Raumschiffe gemeinsam: Sie nutzen alle eine Form von Feldantriebstechnologie. Diese Seite beschreibt die evolutionären Schritte, die wir bei der Erforschung und Entwicklung von Feldantriebstechnologien unternehmen werden, beginnend mit der Entwicklung des el-dynamischen Drohnenantriebs und MHD-Luft- und Raumfahrzeuge, interplanetarischen Raumschiffen und letztendlich auch Sternenschiffen. Kommen wir nun zurück zu unserem Thema: Was ist der MHD-Antrieb? MHD-Antrieb ist eine Form des Antriebs, die elektromagnetische Kräfte nutzt, um Flüssigkeiten wie ionisierte Luft, Plasmen, Meerwasser usw. zu bewegen – und das ohne Propeller oder irgendeine Art von Tragflächen. Tatsächlich funktioniert er ganz ohne bewegliche Teile. Das zugrunde liegende Prinzip des MHD-Antriebs besteht darin, eine elektrisch leitfähige Flüssigkeit durch die Lorentzkraft zu beschleunigen, also die abstoßende magnetische Kraft, die entsteht, wenn ein elektrischer Strom senkrecht zu einem Magnetfeld verläuft. Unterschied zwischen MHD-Antrieb und Ionenwindantrieb Oftmals wird MHD-Antrieb mit Ionenwindantrieb verwechselt. In einer Diskussion über MHD-Antrieb wird häufig der Ionenwindantrieb erwähnt oder man verwechselt beide. Daher ist es wichtig, den Unterschied zwischen diesen beiden Antriebsarten zu erklären. Der Ionenwindantrieb, allgemein als elektrohydrodynamischer Antrieb (EHD) bezeichnet, beschleunigt ionisierte Luft oder eine andere elektrisch leitfähige Flüssigkeit, wobei nur elektrische Felder, nicht aber magnetische Felder genutzt werden. Im Allgemeinen erzeugt der EHD-Ionenwindantrieb bei gleichem Volumen weniger Schub als der MHD-Antrieb. In technischer Fachsprache wird dies als Leistungsdichte bezeichnet. Obwohl es einen deutlichen Unterschied zwischen EHD- und MHD-Antrieb gibt, können sich beide in manchen Fällen überschneiden und sogar im selben Fahrzeug zusammen verwendet werden. Funktionsweise des Ionenwinds Der Begriff „Ionenwind“ lässt sich leichter verstehen, wenn man darüber nachdenkt, was damit gemeint ist. Ionenwind entsteht, wenn ein intensives elektrisches Feld zu einem Luftdurchbruch führt und eine Wolke von geladenen Ionen oder Elektronen bildet, je nach Polarität des Feldes. Diese Ionen oder Elektronen werden vom elektrischen Feld und voneinander abgestoßen, bewegen sich in Richtung eines elektrischen Feldes entgegengesetzter Polarität und stoßen dabei mit neutralen Luftmolekülen zusammen. Dadurch entsteht ein Wind, der sich vom ursprünglichen elektrischen Feld entfernt. Elektrohydrodynamik vs. Elektrodynamik Es ist wichtig zu verstehen, dass Elektrohydrodynamik (EHD) nicht dasselbe ist wie Elektrodynamik. Die Elektrodynamik umfasst sowohl EHD- als auch MHD-Antrieb. Das bedeutet, dass alle Formen des EHD- und MHD-Antriebs elektrodynamische Antriebe sind, aber nicht alle Formen des elektrodynamischen Antriebs notwendigerweise EHD oder MHD sein müssen. Grundlagen des MHD-Antriebs Kommen wir nun zu den Grundlagen des MHD-Antriebs. Erinnern wir uns daran, wie Tragflächen funktionieren. Bei der Untersuchung dieses Themas stellt man fest, dass es keine eindeutige Antwort gibt, wie Tragflächen funktionieren. Allerdings basieren alle Erklärungen auf dem Konzept, einen Druckunterschied zwischen der Ober- und Unterseite einer Tragfläche zu erzeugen. Das Ziel ist es, den relativen Druck auf der Unterseite zu erhöhen, was zu einem Effekt namens Auftrieb führt. Der genaue Mechanismus des Auftriebs hängt jedoch von den spezifischen Umständen wie Flugumgebung, Tragflächendesign usw. ab. Unterschiedliche Mechanismen können in verschiedenen Situationen oder sogar gleichzeitig wirken. Die Lorentzkraft Was ist die Lorentzkraft? Die Lorentzkraft ist die abstoßende Kraft zwischen Magneten oder genauer gesagt die Kraft, die entsteht, wenn elektrischer Strom im rechten Winkel zu einem Magnetfeld fließt. Dies gilt auch für Permanentmagnete, wie gewöhnliche Kühlschrankmagnete. Bei MHD-Antrieben werden entgegengesetzt geladene Elektroden verwendet, um den benötigten elektrischen Strom durch die Flüssigkeit zu leiten. Ein Magnetfeld wird dann rechtwinklig dazu angelegt, was die Lorentzkraft erzeugt und die Flüssigkeit beschleunigt oder abbremst. MHD-Antrieb in der Atmosphäre Wie funktioniert der MHD-Antrieb in der Atmosphäre? Elektrische und magnetische Felder können nur auf ein leitfähiges Medium einwirken. Ein MHD-getriebenes Fahrzeug muss daher die Luft zuerst ionisieren. Dies kann auf verschiedene Weisen geschehen, wobei eine der effizientesten Methoden die Hochfrequenz-Impulsentladung (HF-Impulsentladung) ist. Hierbei erzeugt ein Wechselstrom elektromagnetische Felder, die die Luft ionisieren. Diese ionisierte Luft bildet eine leitfähige Hülle um das Fahrzeug, die die Bewegung ermöglicht. MHD-Antrieb im Weltraum Im Weltraum nutzt der einfachste MHD-Antrieb kalte Plasmen, um Schub zu erzeugen. Alternativ können Hochfrequenzentladungen oder Mikrowellen verwendet werden, um Gase in ein heißes Plasma zu überführen. Dieses Plasma wird dann mittels Magnetfeldern beschleunigt. In der nicht allzu fernen Zukunft könnten MHD-Raumantriebe direkt mit dem Quantenvakuum interagieren, um Schub zu erzeugen. Für alle, die den Haunebu-, Plasma- bzw. MHD Antrieb nachbauen wollen, empfehlen wir dieses Buch.
Gigantisches Raumschiff auf Kurs zur Erde? Was hat das James-Webb-Teleskop entdeckt?

Das James-Webb-Weltraumteleskop habe ein Objekt entdeckt, das sich der Erde nähert. Kein Asteroid oder Meteorit, sondern etwas, das ein Bewegungsmuster aufweise. Es beschleunige und verlangsamt sich, führt Kurskorrekturen durch, und was immer es ist, befinde sich derzeit in einer Entfernung von nur 0,9 Lichtjahren. So lauten die neuesten Gerüchte um eine seltsame Entdeckung des James Webb. Dieses Objekt soll nichts anderes sein als ein außerirdisches Raumschiff mit Kurs auf die Erde. Wie gesagt, bisher ist es nur ein Gerücht. Schauen wir uns also an, was daran sein könnte und warum genau deswegen derzeit eine geheime Sitzung abgehalten werde, die wirklich seltsame Erkenntnisse hervorgebracht hat. Ich habe heute alle relevanten Diskussionen und Veröffentlichungen zusammengefasst, all das, was gerade so in der Gerüchteküche brodelt. Fangen wir also wie immer von vorne an. Tatsächlich überschlagen sich gerade die Meldungen, und alle posten dasselbe: Gerüchten zufolge habe das James Webb ein künstliches Objekt entdeckt, das direkt auf die Erde zusteuert. So heißt es in einem Beitrag vom 21. September, dass das James-Webb-Weltraumteleskop möglicherweise ein mysteriöses Objekt entdeckt habe, das auf die Erde zusteuert und Berichten zufolge Kurskorrekturen vorgenommen habe, die darauf hindeuten könnten, dass ein nicht-menschliches Objekt von offenbar gewaltiger Größe auf uns zusteuert. Stehen wir vor einem Szenario vom Typ „Drei-Körper-Problem“? Bereitet uns der langsame Drang zur Offenlegung auf ein monumentales Ereignis vor? Einen Tag später hieß es dann an anderer Stelle: Als ich mit John Ramirez, einem pensionierten CIA-Offizier im GS-15-Rang, zum Mittagessen sprach, erzählte er mir, dass das James-Webb-Weltraumteleskop dazu diene, ein im Vorfeld entdecktes Objekt zu erfassen, das als bahnbrechende Entdeckung außerirdischen Lebens an die Öffentlichkeit gelangen werde. Wir werden gleich noch einmal auf Ramirez zurückkommen und klären, was er genau damit meint. Inzwischen haben auch mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten dieses Gerücht aufgegriffen. In einem Beitrag heißt es: „Wirklich interessante Diskussion im heutigen Podcast mit Clint von Nightshift, Pavel von Pisato und Professor Holland, die sich Patrick anschließen.“ Das Hauptgespräch dreht sich um die angeblich jüngste Entdeckung eines massiven, nicht-menschlichen Objekts mit dem James-Webb-Weltraumteleskop, das auf die Erde zusteuert und dessen Vertuschung. Im eigentlichen Video können wir dann auch tatsächlich Holland sehen, von dem ich euch ja hier schon ein paar Mal berichtet habe, im Zusammenhang mit einem intelligenten außerirdischen Signal. Hier wird aber berichtet, dass das James Webb zunächst einige Lichter in einer Entfernung von genau 0,9 Lichtjahren beobachtet habe, und diese Lichter hätten Kurskorrekturen vorgenommen. Es sei dabei aber keine Flotte, sondern es handele sich hierbei um ein riesiges, massives, eigenständiges Objekt. Dies habe dann auch eine geheime Sitzung einiger Kongressabgeordneter in den letzten Tagen zur Folge gehabt. Die Sprache ist tatsächlich von derzeitigen Notfallsitzungen, die derzeit abgehalten werden. Auch darauf gehen wir gleich noch einmal genauer ein. Nur um es mal kurz einzuschieben: 0,9 Lichtjahre bedeuten natürlich, dass es kein Stern oder ein anderer Exoplanet sein kann. Der uns nächstgelegene Stern ist Proxima Centauri, etwa 4,2 Lichtjahre von der Erde entfernt. Aber das wisst ihr bestimmt alle. Bevor wir genauer auf diese geheime Sitzung eingehen und uns die bisher detailliertesten Informationen anschauen, kommen wir auf John Ramirez zurück, den Ex-CIA-Offizier, und was damit gemeint ist, dass dieses Objekt schon sehr viel früher entdeckt wurde. Angeblich nämlich schon im Jahr 2017, und dies sei überhaupt erst der Grund, warum das James-Webb-Teleskop entwickelt wurde. Ramirez sagte nämlich in einem Interview vor wenigen Jahren: „Verschiedene Gesetze beginnen damit, das amerikanische Volk und damit auch die gesamte Weltbevölkerung auf die Realität einer außerirdischen Präsenz auf der Erde vorzubereiten. Wenn sie auftauchen und wir weiterhin das Gleiche tun wie in den vergangenen Jahrzehnten, wird sich eine Massenpanik ausbreiten. Wenn wir jedoch verstehen, dass sie völlig real sind und dass wir ab 2022 fünf Jahre oder nun nur noch vier Jahre Zeit haben, wenn sie 2027 kommen, kann die US-Regierung ihre Bevölkerung darauf vorbereiten. Wir sollten besser bereit sein, wenn nicht, müssen wir den Menschen viel erklären.“ Daher glaube ich, dass in bestimmten Bereichen der Regierung ein Dialog stattgefunden hat. Aus diesem Grund, und nur aus diesem Grund, wurde 2017 mit der Bekanntmachung der Navy-Videos eine Zehnjahresuhr angesetzt. Sie haben dann noch etwas anderes entdeckt. Mir wurde das Datum 2027 offiziell mitgeteilt. Es gibt nur noch begrenzte Zeit, ein paar Jahre noch, um die Leute darauf vorzubereiten. Das ist es, was hinter der Beschleunigung des Themas in der Regierung und in den Medien steckt. Tatsächlich habe ich nun auch einen einzigen Artikel zu diesen Gerüchten gefunden, und noch mal: Es handelt sich bisher tatsächlich nur um ein Gerücht. Das Folgende macht dann aber ziemlich deutlich, dass dieses Gerücht nicht von irgendwoher kommt. Dieser Artikel an sich stammt erst vom 22. September, also erst zwei Tage alt. Dort heißt es allerdings, dass dieses Objekt sehr viel weiter entfernt sei. Dort können wir dann lesen: „Hat das James-Webb-Teleskop ein Geheimnis entdeckt, das das Universum verändert?“ Die jüngsten kryptischen Antworten des Abgeordneten Andrew Carson zu geheimen Briefings über das James-Webb-Weltraumteleskop haben Neugier geweckt und ernsthafte Fragen über die Natur der Entdeckungen aufgeworfen, die in den entlegenen Regionen des Weltraums gemacht wurden. Da Carson es ablehnte, sich dazu zu äußern, ob er an Briefings über die Ergebnisse des Teleskops teilgenommen hatte, verbreiten sich Spekulationen darüber, was genau der Öffentlichkeit vorenthalten wird. Es wird immer klarer, dass hinter der Geschichte mehr steckt als nur das, was enthüllt wird. Das veranlasst viele zu der Frage: Was hat das James-Webb-Teleskop aufgedeckt und warum hält der Kongress geheime Briefings darüber? Das James-Webb-Teleskop, bekannt für seine beispiellose Fähigkeit, tiefer in den Weltraum zu blicken als jedes andere Teleskop zuvor, hat bereits bahnbrechende Entdeckungen gemacht. Die jüngsten Gerüchte aber deuten darauf hin, dass das Teleskop möglicherweise etwas völlig Unerwartetes entdeckt hat: ein großes Objekt, das etwa zehn Lichtjahre von der Erde entfernt ist und sich auf eine Weise verhält, die dem aktuellen wissenschaftlichen Verständnis widerspricht. Berichten zufolge habe sich dieses Objekt auf eine Weise bewegt, die darauf hindeutet, dass es sich nicht einfach um einen natürlichen Himmelskörper wie einen Asteroiden handelt, sondern um etwas anderes, vielleicht sogar um eine künstliche Struktur
Außerirdische Signale gibt es – sie werden nur irgnoriert Teil 6

Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie. Hier geht es zum vorherigen Artikel. Eigentlich gilt das für jede Technosignatur, da die Lichtgeschwindigkeit endlich ist. Wir sehen das Universum um uns herum so, wie es vor Hunderten oder sogar Millionen und Milliarden von Jahren war. Je weiter eine außerirdische Zivilisation entfernt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie aus dem einen oder anderen Grund bereits verschwunden ist, wenn wir ihre Spuren finden. Wenn sich jemand seinem Schicksal entziehen kann, dann eine wirklich mächtige Gesellschaft, die den Status einer Zivilisation des Typs 3 auf der Kardaschow-Skala erreicht hat. 2015 untersuchten Wissenschaftler an der University of Pennsylvania über 100.000 Galaxien und fanden keine Infrarotanomalien, die auf den großangelegten Bau von Raumstationen und anderen Megastrukturen hindeuten würden. Aber was, wenn eine Zivilisation, die sich so weit entwickelt hat, diese nicht mehr braucht? Etwa 98 % aller bekannten Spiralgalaxien, darunter auch die Milchstraße, sind leicht bläulich. Das liegt daran, dass in den Regionen voller Gaswolken immer wieder neue, riesige und sehr helle Sterne mit der gleichen charakteristischen Farbe geboren werden. Aber abgesehen davon haben Hubble und James Webb eine ungewöhnliche rote Spiralgalaxienpopulation entdeckt, die nicht mehr als 2 % der Gesamtzahl ausmacht. Auf den Bildern sehen sie gelb aus, aber in der Welt der Astronomie bedeutet eine rote Galaxie, dass es keine sichtbaren jungen blauen Sterne gibt, sondern nur das Licht, das von gelben und roten Zwergen ausgesendet wird. Wissenschaftler versuchen, diese merkwürdige Eigenschaft darauf zurückzuführen, dass in solchen Galaxien alle Sterne gleichzeitig entstanden sind. Und da blaue Riesen so kurzlebig sind, sind sie bereits ausgebrannt und als Supernova explodiert. Wenn das so ist, warum hat die Materie ihrer Überreste dann nicht eine neue Generation von blauen Sternen hervorgebracht? Immerhin haben wir ein gutes Beispiel direkt vor unserer Nase: Sirius, den Nachbarn unseres Sonnensystems. Trotz aller Bemühungen können die Astronomen diese Frage nicht beantworten. Es scheint, dass etwas den Prozess der Sternentstehung in roten Spiralgalaxien verlangsamt hat. Kann es sich bei diesem „etwas“ um eine hochentwickelte Zivilisation handeln? Stell dir eine galaktische Flotte vor, die zwischen protoplanetaren Nebeln kreuzt und neugeborene Sterne auslöscht, deren Masse eine bestimmte Grenze überschreitet. Einige Astrophysiker glauben, dass sich eine Zivilisation vom Typ 3 auf der Kardaschow-Skala auf diese Weise vor unvorhersehbaren Supernova-Explosionen schützen könnte, die weite Regionen des Weltraums auszulöschen drohen. Deshalb könnten rote Spiralgalaxien ein weiteres potenzielles Technosignal sein, das die Mainstream-Astronomen wieder einmal nicht ernst nehmen wollen. Das liegt zum Teil daran, dass die meisten dieser Galaxien in Entfernungen von vielen Milliarden Lichtjahren liegen, was bedeutet, dass rote Spiralen bereits existierten, als das Universum noch sehr jung war. Wissenschaftler sind sich jedoch sicher, dass in diesem Stadium aufgrund der hohen Strahlungswerte kein Leben entstehen konnte. Was ist das, wenn nicht ein weiteres menschliches Vorurteil? Wie kann es sein, dass wir so verzweifelt nach Spuren fantastischer intelligenter außerirdischer Spezies suchen, aber vor der kühnen Annahme zurückschrecken, dass eine andere Rasse, die anderen Naturgesetzen unterliegt, es geschafft hat, den Weltraum zu erobern, bevor wir es taten? Ironischerweise erscheint die Erde, wenn wir sie aus der Perspektive der üblichen wissenschaftlichen Logik betrachten, ebenfalls leblos und unfruchtbar. Aus einer Entfernung von mehreren Hundert Lichtjahren könnte ein außerirdischer Bruder von James Webb, der ausgesandt wurde, um unsere Atmosphäre zu analysieren, abnormale Fluorchlorkohlenwasserstoffe entdecken, Verbindungen, die nur in der Schwerindustrie verwendet werden. Wenn diese Außerirdischen von unseren menschlichen Astronomen ausgebildet wären, würden sie bestimmt denken, dass sie Zeugen von unbekannten natürlichen Prozessen sind. Was unsere Funksignale angeht, so sind sie ein paar Lichtjahre durch den Weltraum gereist, was auf der galaktischen Skala ein einziges winziges Pixel ist. Außerdem hat sich herausgestellt, dass die Erde mit dem Fortschritt der Mobilfunktechnologie weniger Radiolärm verursacht hat. Anstatt also im Zuge des technischen Fortschritts ins Rampenlicht zu treten, sind wir noch unauffälliger geworden. Das hat zur Folge, dass Außerirdische nicht mehr glauben würden, dass es Menschen gibt. Glaubst du, dass Außerirdische verstehen werden, was vor sich geht, wenn wir die Sonne mit radioaktivem Abfall bombardieren? Oder werden sie lieber an ihren eigenen Theorien festhalten, so absurd sie auch klingen?
Außerirdische Signale gibt es – sie werden nur irgnoriert Teil 5

Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie. Hier geht es zum vorherigen Artikel. Ihre Technologie könnte so innovativ sein, dass wir sie nicht von natürlichen Phänomenen unterscheiden könnten. Ganze Sternensysteme könnten ein Produkt echter Raumfahrttechnik sein. In unserem Sonnensystem gibt es Planeten unterschiedlicher Größe und Art mit riesigen ungleichmäßigen Lücken zwischen ihnen, und das ist völlig normal. Aber stell dir mal ein Sternensystem vor, in dem alle Planeten ungefähr gleich groß sind wie die Erde und der Mars und die meisten von ihnen fast identischen Abständen zueinander liegen. Das sieht eher nach einem Uhrwerk aus, oder? Aber diese Frage kommt nicht von irgendwoher. Ich spreche von dem Trappist-1-System, das nur 39 Lichtjahre von uns entfernt liegt. Im gleichen Abstand, in dem unser Sonnensystem Merkur, Venus, Erde und Mars umkreist, kann dieser rote Zwerg sieben Planeten beherbergen, und mindestens drei von ihnen befinden sich in der bewohnbaren Zone. Auch wenn wir kein anderes System dieser Art kennen, bedeutet das nicht, dass dieses System künstlich geschaffen wurde. Aber die Umlaufbahnen von Trappist-1 sind nicht seine einzige Besonderheit. Die NASA hat dieses System als eines der vielversprechendsten Forschungsobjekte ausgewählt, das außerirdisches Leben beherbergen könnte, und es in ein Beobachtungsprogramm für das James-Webb-Weltraumteleskop aufgenommen. Die ersten Ergebnisse haben den Wissenschaftlern bereits Kopfzerbrechen bereitet. Zunächst untersuchte James Webb die Atmosphäre von Trappist-1b, dem Planeten, der seinem Stern am nächsten ist. Er ist ungefähr so groß wie die Erde, deshalb erwarteten die Astronomen heiße Gaswolken zu sehen. Stattdessen zeigte ihnen das Teleskop deutlich, dass es an diesem Ort überhaupt nichts gibt außer Felsen und der Weite des Weltraums. Das ist natürlich ziemlich seltsam, aber die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass die aufbrausende Hitze des roten Zwerges den nächsten Planeten einfach seiner Atmosphäre beraubt hat. Und wenn wir uns noch ein bisschen weiter von dem exzentrischen Stern entfernen, treffen wir auf Trappist-1c, der definitiv eine dicke Gashülle wie die Venus haben sollte. Deshalb sorgte diese Nachricht für Aufsehen, als James Webb auch hier keine Atmosphäre entdeckte, und das widerspricht direkt allem, was wir über Planetenphysik wissen. Im Sonnensystem gibt es keine Planeten mit fast identischen Bedingungen, während Trappist-1 laut dem amerikanischen Astronomen Jason Wright hat. Zwei und mehr Planeten können sich nicht aufgrund einer natürlichen Anomalie so unheimlich ähnlich sein, sondern es kann sich tatsächlich um eine Technosignatur handeln, die von einer sehr fortschrittlichen Zivilisation stammt. Überlegt doch mal: Wenn es uns gelingt, den Mars zu terraformen, würde ein außenstehender Beobachter auch in unserem Sonnensystem ein Planetenpaar mit fast identischen Bedingungen sehen. Allerdings wären die Entfernungen zwischen ihnen und dem Stern sehr unterschiedlich. Könnte es sein, dass bei Trappist-1 etwas Ähnliches passiert ist und die Atmosphären der beiden Planeten absichtlich entfernt wurden? Ich weiß, es klingt verrückt, aber nur für diejenigen, die nach Leben in erdähnlichen Welten suchen und alle anderen Möglichkeiten ausschließen. Wer sagt uns, dass andere Lebensformen nur unter den Bedingungen existieren können, an die wir Menschen gewöhnt sind? Was ist, wenn sie sich von der Strahlung der Sterne ernähren und die Gashüllen der Planeten diese viel zu stark ableiten? Wenn James Webb weiterhin andere Welten in Trappist-1 untersucht, die sich in der bewohnbaren Zone befinden, und wieder keine Atmosphären findet, hätten die Befürworter der Idee der exotischen Technosignatur einen kolossalen Vorteil. Darüber hinaus wäre es ratsam, die Hypothese über das ganze System so zu formulieren: Es ist ein künstliches Produkt, dessen einziger Zweck es ist, so viele Planeten wie möglich in der Nähe des Hauptsterns zu beherbergen. Aber Moment mal, wenn das so wäre, würden wir dann nicht künstliche Funksignale von Trappist-1 auffangen oder andere Aktivitäten einer fortgeschrittenen Zivilisation bemerken? Vor allem, weil die Entfernung zwischen uns so gering ist. Im Moment ist dies das Hauptargument gegen die Annahme dieses Systems als mögliche Technosignatur. Aber wenn die Wissenschaftler keine alternative Erklärung für die anomalen Atmosphären finden, kann das nur eines bedeuten: Wenn man bedenkt, dass der rote Zwerg aus diesem System siebeneinhalb Milliarden Jahre alt ist, also doppelt so alt wie unser Sonnensystem, sehen wir höchstwahrscheinlich Weltraumruinen einer einst majestätischen Zivilisation, die sich mit Planetentechnik auskannte. Wir haben ihre Aktivitäten nur deshalb nicht bemerkt, weil sie schon lange vor unserer Zeitrechnung untergegangen ist.
Außerirdische Signale gibt es – sie werden nur irgnoriert Teil 4

Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie. Hier geht es zum vorherigen Artikel. Doch so sehr sich die Wissenschaftler auch bemühen, sie fanden keine Orbitalschwankungen, die diese Idee untermauern könnten. Andere Experten, die sich mit dem Thema befassten, nahmen an, dass die Atmosphäre des Sterns unbekannte überschwere Elemente enthält, von der sogenannten „Insel der Stabilität“, bisher ein rein theoretischer Bereich des Periodensystems. Beim Zerfall dieser massiven Atome entstehen vermutlich die leichteren radioaktiven Elemente, die wir entdeckt haben. Eine interessante Theorie, aber sie fügt dem Rätsel nur eine weitere Ebene hinzu. Wie kommt es, dass Psebelzkis Stern nicht nur seltene, sondern auch noch unentdeckte Atome enthält? Genau aus diesem Grund neigt das SETI-Institut dazu, diese verwirrende Chemie als eine von Außerirdischen geschaffene Technosignatur zu betrachten, die den Stern als Atommülldeponie nutzt. Und vielleicht hat der Stern noch einen anderen Zweck, als Abfall loszuwerden. In den 1960er Jahren kam der Astronom Carl Sagan zu dem Schluss, dass eine fortschrittliche Zivilisation ihre Anwesenheit im Weltraum am besten dadurch verkünden kann, dass sie das Spektrum eines normalen, unauffälligen Sterns künstlich verändert. Wenn er hell genug ist, würde die Anomalie aus einer Entfernung von Hunderten, wenn nicht Tausenden von Lichtjahren wahrgenommen werden. Mit anderen Worten: Das wäre sogar noch effektiver als das Aussenden von Signalen. Und obwohl Psebelzkis Stern die perfekte Wahl für einen Technosignatur-Radiosender zu sein scheint, um die Nachricht zu verbreiten, denken sich die meisten Wissenschaftler, genau wie die Männer in Schwarz aus dem berühmten Film, die lächerlichsten natürlichen Gründe aus und vermeiden es aktiv, der Öffentlichkeit zu sagen, dass Außerirdische bereits in unserer Galaxie eingecheckt haben. Aber Psebelzkis Stern ist vielleicht nur eines von vielen „Spielzeugen“, mit denen sie gerne spielen. 1953 untersuchte der amerikanische Astronom Allan Sandage den Kugelsternhaufen Messier 3 und bemerkte eine seltsame Sache: Normalerweise sind alle Sterne in kompakten Haufen wie diesen gleich alt, und doch waren einige blaue Riesen, die in Messier 3 gefunden wurden, deutlich älter, als sie eigentlich sein sollten. Solche Sterne verbrauchen ihren Wasserstoff-Brennstoff innerhalb weniger Millionen Jahre und wechseln dann zu schwereren Elementen und werden zu roten Überriesen. Allerdings leuchten die anomalen „blauen Nachzügler“ wie gewohnt weiter, als ob sie sich um nichts in der Welt kümmern und die Gesetze des stellaren Lebens für sie nicht gelten würden. Zunächst dachten Sandage und andere Astronomen, dass die blauen Nachzügler von außen in den Haufen gewandert sind, aber dann wären ihre Bahnen viel chaotischer. Weitere Beobachtungen zeigten, dass fast jeder Kugelsternhaufen seine eigenen „unsterblichen“ blauen Sterne hat. Schließlich kamen die meisten Wissenschaftler zu dem Schluss, dass wir die Folgen von Kollisionen zwischen kleineren und älteren Sternen sehen, die zu blauen Riesen verschmelzen und „vorgeben“, viel älter zu sein, als sie sind. Eine etwas exotischere Version besagt, dass manche blaue Riesen ihre Partner, die Weißen Zwerge, verschlingen können und sich auf deren Kosten verjüngen. Das Problem ist nur, dass all diese Annahmen höchstwahrscheinlich falsch sind und nur die Geheimnisse einiger weniger anomaler Sterne lüften können. Inzwischen kann ein einziger Sternhaufen Dutzende von blauen Nachzüglern haben. Das bringt einige Astrophysiker auf die Idee, dass blaue Riesen von einer superfortschrittlichen Weltraumzivilisation künstlich „gefüttert“ wurden. Und jetzt werden wir Zeuge der Ergebnisse. Vielleicht wurden auf den Umlaufbahnen dieser Sterne wissenschaftliche Einrichtungen oder Produktionsanlagen gebaut, die vollständig von ihrer Energie abhängig sind. Und vielleicht sind diese Einrichtungen so konstruiert, dass sie viel länger funktionieren, als normale blaue Riesen es normalerweise tun. Wenn man bedenkt, wie viele Haufen mit blauen Nachzüglern es da draußen gibt, wäre das eine Technosignatur, die von einer Gesellschaft geschaffen wurde, die auf dem Weg ist, eine Zivilisation vom Typ 3 auf der Kardaschow-Skala zu werden – oder eine Rasse, die bereit ist, eine ganze Galaxie zu kolonisieren.
Außerirdische Signale gibt es – sie werden nur irgnoriert Teil 3

Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie. Hier geht es zum vorherigen Artikel. Mit einer solchen Wärmestrahlung ist es kein Wunder, denn in seinem Inneren befindet sich ein ganzer Stern. Mindestens ein Objekt, auf das diese Beschreibung passt, wurde bereits gefunden. Astronomen haben diesen schwachen Punkt zufällig entdeckt, als sie alte Daten des Infrarot-Weltraumteleskops Spitzer untersuchten. Ihren Angaben zufolge handelt es sich um einen ultrakühlen Braunen Zwerg oder einen besonderen Stern, der zu einer Klasse von Objekten mit einer Masse von 10 bis 80 Jupitermassen gehört. Braune Zwerge sind zu groß, um als Planeten zu gelten, aber nicht massiv genug, um eine stellare Wasserstofffusion auszulösen. Trotzdem laufen in ihrem Inneren andere, sehr instabile Kernreaktionen ab. Diese schwer fassbaren Objekte haben deshalb normalerweise eine Temperatur von etwa 1000 Kelvin. Wissenschaftler haben nun vor kurzem einen ultrakühlen Braunen Zwerg entdeckt, dessen Temperatur nur 260 Kelvin beträgt. Sie müssen noch eine Erklärung für dieses abnormale Ding finden und seine Masse zumindest mit relativer Genauigkeit schätzen. Ja, und während sie sich abmühen, muss ich eine Frage stellen: Was ist, wenn das ein roter Zwergstern ist, der von einer kleinen Dyson-Sphäre umgeben ist? Vielleicht ist das, was wir draußen sehen, nur Abwärme, die nach internen Prozessen übrig bleibt, und genau in den von Freeman Dyson vorhergesagten Bereich passt. Und trotzdem weigern sich die Astronomen, sie als potenzielle Technosignatur zu akzeptieren, obwohl die NASA einen ganzen Haufen von ihnen gefunden hat – 24 ultrakühle Braune Zwerge unbekannten Ursprungs. Aber während die Technosignatur der bereits fertigen Dyson-Sphäre als unbekanntes Naturphänomen bezeichnet werden kann, würde der Prozess ihrer Konstruktion so viele außergewöhnliche Effekte hervorbringen, dass die Wissenschaftler aufgeben und das Offensichtliche zugeben müssten. Oder liege ich da falsch? Tabbys Stern, der fast 1500 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, verhält sich so seltsam, dass die Astronomen ihm sogar einen Spitznamen gegeben haben: „WTFs“. Dieser gelbe Zwerg ist etwa anderthalbmal so massiv wie die Sonne, und normalerweise erzeugen solche Sterne ihre Energie auf sehr vorhersehbare Weise. Doch seit den 1920er Jahren ist Tabbys Stern plötzlich und deutlich auf ein Viertel seiner ursprünglichen Helligkeit geschrumpft. Zunächst nahmen die Forscher an, dass es einen Exoplaneten gibt, der das Licht des Sterns regelmäßig abschirmt. Alle Berechnungen deuten jedoch darauf hin, dass ein solcher Himmelskörper Dutzende Male größer als der Jupiter sein müsste und den Astronomen natürlich schon längst aufgefallen wäre. Und dann, als ob er sich einfach nur gelangweilt hätte und sich über die Menschen lustig machen wollte, begann Tabbys Stern, verwirrende Veränderungen in seiner Helligkeit zu zeigen. Beim Versuch, Tabbys Rätsel zu lösen, stellten sich Experten eine unregelmäßige Staubwolke vor, extreme Schwärme von Dutzenden von Kometen und sogar eine Kollision zwischen einem unsichtbaren Exoplaneten und einem riesigen Killer-Asteroiden, der ihn in Stücke gerissen hat. Nach der neuesten Theorie umkreist ein Gasriese mit einem absolut verrückten Ringsystem Tabbys Stern. Aber letztendlich hilft keine dieser Theorien, das seltsame Verhalten von Tabbys Stern vollständig zu erklären. Nur ein paar Wissenschaftler haben den zaghaften Vorschlag gemacht, dass dieses ganze Durcheinander leicht entstehen könnte, wenn der Stern allmählich von freischwebenden Segmenten einer Dyson-Sphäre verdeckt wird, als ob sie direkt vor unseren Augen zusammengebaut wird. Diese Theorie inspirierte die Wissenschaftler des SETI-Instituts so sehr, dass sie versuchten, anomale Funksignale von Tabbys Stern zu entdecken. Leider haben sie bis heute nichts Interessantes aufgeschnappt, und das ist einer der Gründe, warum die Hypothese über die im Weltraum treibenden Fragmente der Dyson-Sphäre von der wissenschaftlichen Gesellschaft abgelehnt wird. In der Zwischenzeit gibt es neben diesem seltsamen Objekt mindestens 15 weitere Sterne mit ungewöhnlichen Verdunklungszeiten. Aber was, wenn eine außerirdische Zivilisation so weit fortgeschritten ist, dass sie keine Dyson-Sphäre mehr braucht? Wissenschaftler haben alarmierende Beweise dafür gefunden, dass etwas oder jemand die Sterne wie Marionetten manipuliert. 1961 stieß der polnisch-australische Astronom Antoni Przybylski auf einen der glaubwürdigsten indirekten Beweise für die Existenz hochentwickelter außerirdischer Zivilisationen. Als er eine Spektralanalyse eines Sterns durchführte, der etwa 350 Lichtjahre von der Erde entfernt war, stellte Przybylski schockiert fest, dass seine Atmosphäre chemische Elemente enthielt, die dort gar nicht vorkommen sollten. Theoretisch ist der Stern nur eineinhalb Mal so schwer wie die Sonne, was bedeutet, dass er sich in seiner Zusammensetzung nicht sehr unterscheiden sollte. Neben Wasserstoff und Helium enthält die Sonnenatmosphäre Spuren von Sauerstoff, Kohlenstoff, Eisen und einigen anderen leichten Elementen, die ganz am Anfang des Periodensystems von Mendelejew aufgeführt sind. Przybylski stellte jedoch fest, dass die Zusammensetzung des anomalen Sterns auch eine Reihe von schwereren Metallen enthielt und sogar radioaktive Elemente wie Thorium und Uran. Ihr Vorhandensein könnte zum Teil darauf zurückzuführen sein, dass Przybylskis Stern kurz vor der Entdeckung einen erdähnlichen Planeten verschluckt hat, der voll von diesem Zeug war. Doch weitere Forschungen bestätigten, dass es auch Plutonium gab, das außerhalb der Atomwaffenarsenale kaum zu finden ist, sowie die Signaturspektren von Einsteinium, einem synthetischen Element, das nichts mit Sternen zu tun hat. Außerdem hat es eine Halbwertszeit von 472 Tagen. Allein die Tatsache, dass dieses Element dort vorhanden ist, bedeutet also, dass Przybylskis Stern neue Portionen Einsteinium produziert, als wäre er ein Kernreaktor, der von jemandem gebaut wurde, der sich mit dem Thema auskennt. Anstatt dies zu akzeptieren, versuchten die Wissenschaftler, das Ganze als Beobachtungsfehler abzutun. Doch neue Analysen von Przybylskis Stern ergaben, dass seine Atmosphäre neben Einsteinium auch Promethium enthielt – ein ebenso überraschendes Element mit einer Halbwertszeit von etwa 18 Jahren. Die vernünftigste Erklärung für diesen chemischen Cocktail besagt, dass ein naher und unsichtbarer Neutronenstern seine exotische Materie mit Przybylskis Stern teilt.
Außerirdische Signale gibt es – sie werden nur irgnoriert Teil 2

Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie. Zum vorangegangenen Artikel, geht es hier lang. Allerdings wiederholte sich dieses Signal innerhalb einer Minute dreimal, was mehrere unabhängige Forscher bestätigten. Außerdem konnten sie schnell feststellen, dass das Signal von einem Punkt zwischen den Sternbildern Fische und Stier in der Milchstraße kam. Warum hat sich die Menschheit nicht schon vor 20 Jahren über den Kontakt mit Außerirdischen gefreut? Die Sache ist die, dass die Wissenschaftler kein einziges Sternensystem in dieser Region gefunden haben, in einem Radius von 1000 Lichtjahren. Außerdem gehen die Astronomen davon aus, dass das Signal nicht von einem Planeten gesendet worden sein konnte, da seine Frequenz schnell zwischen 8 und 36 Hertz schwankte, was bedeutet, dass die Quelle 40 Mal schneller als die Erde rotierte. Aufgrund dieser Fakten kam die wissenschaftliche Gemeinschaft zu dem Schluss, dass es sich bei dem Signal SHGb02+14a entweder um ein von der Erde stammendes Funkecho oder um eine Computerstörung handelte. Könnte es sein, dass die Wissenschaftler die beste potenzielle außerirdische Technosignatur seit dem Wow-Signal beiseite geschoben haben, nur weil sie sie für unglaubwürdig hielten? Und das, obwohl es eine sehr plausible Erklärung gibt, die unbedingt beachtet werden muss: Die Quelle des Signals könnte unsichtbar sein, weil sie sehr klein ist. Was, wenn es ein außerirdisches Raumschiff ist, das ein verzweifeltes SOS gesendet hat? Was die schwankende Frequenz angeht, so könnte dies das Ergebnis der Hochgeschwindigkeitsrotation sein, die zur Erreichung der künstlichen Schwerkraft erforderlich ist. Die Astronomen haben diese Technosignatur-Hypothese nicht einmal in Erwägung gezogen, und seit zwei Jahrzehnten hat niemand eine andere angemessene Erklärung angeboten. Außerdem sind die Wissenschaftler genauso gleichgültig, wenn es um unglaublich starke Signale geht, die außerhalb unserer Galaxie entdeckt wurden. Astronomen versuchen seit Langem, den Ursprung der schnellen Radiobursts zu verstehen, die aus verschiedenen Ecken des Weltraums kommen und die Erde hin und wieder fluten. Die meisten von ihnen dauern weniger als eine Millisekunde und wiederholen sich nie, aber sie strahlen so viel Energie ab wie unsere Sonne in tausenden von Jahren. Die heute am meisten akzeptierte Theorie besagt, dass die schnellen Radiobursts durch einige wenig erforschte Prozesse in schwarzen Löchern oder Magnetaren, also Neutronensternen mit einem extrem starken Magnetfeld, entstehen. Das könnte der Fall sein, aber in den letzten Jahren haben wir zwei neue Signale erhalten, die diesen Theorien widersprechen. Am 21. Dezember 2019 beobachtete ein Team von Astronomen unter der Leitung von Dr. Daniel Michilli eine Galaxie, die eine Million Lichtjahre von der Erde entfernt ist, und fand plötzlich etwas, das einem Herzschlag sehr ähnlich ist. Dieser 3 Sekunden lange Radioburst war tausendmal länger als ein normaler und zeichnete sich durch deutlich zyklische Veränderungen aus. Außerdem wiederholte sich das bizarre Herzschlag-Signal innerhalb von 16 Tagen. Völlig verwirrt kam Dr. Michilli zu dem Schluss, dass dies sehr untypische Ausbrüche waren. Lass mich zitieren: „Ein Magnetar auf Steroiden, der zu allem Überfluss auch noch von einer ungewöhnlichen Plasmawolke umgeben war.“ Das machte ihn offenbar zu einem völlig einzigartigen Phänomen in der Liste der ohnehin schon exotischen Objekte am Himmel. Gleichzeitig verglichen einige Forscher diesen anomalen Radioburst mit einem interstellaren Leuchtturm. Das liegt daran, dass sein einzigartiges periodisches Muster so beschaffen zu sein scheint, dass wir ihn unter vielen anderen natürlichen Quellen genau identifizieren können. Was, wenn er nur deshalb so stark ist, weil er seine Energie aus einem schwarzen Loch bezieht? Wenn dem so ist, stimmt das ziemlich gut mit bestehenden Theorien überein, auch wenn Wissenschaftler immer noch zögern zuzugeben, dass es sich um eine Technosignatur handeln könnte. Aber wenn es solche interstellaren Zivilisationen tatsächlich gibt, haben sie mit ziemlicher Sicherheit Megastrukturen gebaut, die wir heute sehen können. Vielleicht existieren entfernte Dyson-Sphären schon jetzt um Sterne herum, aber die Wissenschaftler ignorieren sie absichtlich. Ich spreche von Riesenkraftwerken, die den Bedarf einer Zivilisation vom Typ II auf der Kardaschow-Skala decken sollen. Sie nutzen das von ihrem Stern ausgesandte Licht und wandeln es in nutzbare Elektrizität um. Der Urheber dieser Idee, Freeman Dyson, hat in einem Artikel in einer Zeitschrift 1960 ausführliche Informationen über eine Technosignatur dieser Megastruktur und wie sie aussehen könnte, veröffentlicht. Beim Sammeln und Umwandeln der Sternenergie setzt eine Dyson-Sphäre unweigerlich eine Menge Wärme frei. Einfach ausgedrückt: Sie leuchtet im Infrarotbereich bei einer Temperatur von etwa 300 Kelvin. Gleichzeitig ist ein solches Kraftwerk deutlich größer als jedes natürliche Himmelsobjekt.
Außerirdische Signale gibt es – sie werden nur irgnoriert Teil 1

Acht außerirdische Signale wurden angeblich von den nächstgelegenen Sternen zur Erde geschickt. Ich wette, du würdest eine solche Schlagzeile niemals übersehen, wenn du durch einen Newsfeed scrollst. Aber ein wissenschaftlicher Artikel, der im Grunde die gleiche Nachricht enthält, erschien am 30. Januar 2023 in Nature und verschwand fast unbemerkt in den Archiven. Vielleicht, weil er von einer Gruppe sehr junger Wissenschaftler von der Universität Toronto veröffentlicht wurde. Sie beschlossen, neue KI-Algorithmen zu verwenden und durchkämmten 150 Terabyte alter Radiobeobachtungen der nächstgelegenen 820 Sterne. Und obwohl die Astronomen früher nichts Besonderes in diesen Daten gefunden haben, hat das KI-System acht Funksignale entdeckt, die möglicherweise künstlichen Ursprungs sind. Solche Technosignaturen, oder Zeichen von Aktivitäten, die von fortgeschrittenen außerirdischen Zivilisationen hinterlassen wurden, stehen schon lange im Mittelpunkt des Interesses der wissenschaftlichen Suche, die unter dem Namen SETI zusammengefasst wird. Aber warum ist diese Entdeckung nicht zu einer weltweiten Sensation geworden? Niemand hat es bisher geschafft, die mysteriösen Signale zu erklären, aber die wissenschaftliche Gesellschaft zog es vor, sie zu vergessen, nur weil die Radiobursts nie wieder auftraten. Liegt es an mir, oder scheinen die Experten nicht begierig darauf zu sein, außerirdische Intelligenz zu finden? Was, wenn die Lösung für das legendäre Fermi-Paradoxon so unglaublich einfach ist: Wir sehen keine Spuren von hoch entwickelten Außerirdischen, weil wir sie weiterhin hartnäckig ignorieren? In dieser Beitragsserie erfährst du: Wann haben wir das letzte Wow-Signal empfangen? Welche Sterne sehen künstlichen kosmischen Leuchttürmen sehr ähnlich? Was deutet darauf hin, dass superfortgeschrittene galaktische Zivilisationen lange vor dem Beginn der Menschheit entstanden sind? Und welche außerirdischen Technosignaturen könnten wir wegen voreingenommener Wissenschaftler übersehen haben? Das gute alte Wow-Signal gilt immer noch als der bestmögliche Kandidat für eine Technosignatur, die aus den Tiefen des Weltraums gesendet wurde. Seitdem haben wir noch ein paar andere seltsame Signale aufgefangen, aber aus irgendeinem Grund werden diese kaum beachtet. Am 18. März 2003 entdeckte das berühmte Arecibo-Observatorium ein seltsames Radiosignal, das die Wissenschaftler sprachlos machte. Auf den ersten Blick hat es keine große Ähnlichkeit mit einer außerirdischen Botschaft, wie sie in dem Science-Fiction-Film Contact vom Arecibo-Observatorium empfangen wurde. In Wahrheit hat SHGb02+14a jedoch das Hauptmerkmal, das auf ein Signal künstlichen Ursprungs hindeutet: die Frequenz von 1420 MHz. Das ist genau die Frequenz, bei der die Atome von Wasserstoff, dem einfachsten Element im Weltall, Photonen absorbieren und aussenden. Die bei diesem natürlichen Prozess entstehende Strahlung ist so schwach, dass das Universum bei entsprechenden Wellenlängen ungewöhnlich ruhig ist. Bereits in den 1960er-Jahren identifizierten die Mitarbeiter des SETI-Instituts dies als den wahrscheinlichsten Kommunikationskanal zwischen fortgeschrittenen interstellaren Zivilisationen. Das Wow-Signal lag im gleichen Frequenzbereich von 1420 MHz, aber es wurde nie wieder beobachtet. Außerdem war es aufgrund bestimmter Eigenschaften des Teleskops nicht möglich, die Quelle eindeutig zu bestimmen. Deshalb glauben die meisten Astronomen, dass es sich nur um ein erdgebundenes Radiosignal handelte, das ins Weltall widerhallte. Ein anderes mysteriöses Ereignis, das sich im Jahr 2003 ereignete, wurde noch weniger ernst genommen und ursprünglich als Hackerangriff abgetan, dessen einziger Zweck es war, SETI einen Streich zu spielen. Wird fortgesetzt… Hier geht es weiter.
Gab es einen Atomkrieg auf dem Mars vor 180 Millionen Jahren?

2014 schockierte der Plasmaphysiker Professor John Brandenburg die Welt mit einer spektakulären Theorie über das Leben auf dem Mars. Auf einer Konferenz renommierter Physiker behauptete Brandenburg, dass der Mars einst Heimat einer Zivilisation gewesen sei, die durch atomare Attacken ausgelöscht worden wäre. Nach Ansicht Brandenburgs hätten zwei humanoide Rassen, die Zydonier und die Utopianer, friedlich auf dem Mars gelebt, bis sie durch Außerirdische aus einer fremden Galaxie atomar vernichtet worden seien. Tatsächlich deuten die Atmosphäre, die chemische Zusammensetzung und auch Strukturen auf der Oberfläche des Planeten darauf hin, dass auf dem Mars ein Atomkrieg stattgefunden haben könnte. Der Mars ist mit einer dünnen Schicht radioaktiver Substanzen bedeckt, die für nukleare Überreste typisch sind: Kalium, Thorium und Radium. Auch die Atmosphäre zeigt Anzeichen einer nuklearen Explosion. Brandenburg sagt, dass es Hinweise auf radioaktives Gestein gibt, ebenso auf Trinitit, ein künstliches Glas, das sich nach atomaren Luftschlägen am Boden bildet. All dies deute auf massive Nuklearschläge in den Regionen Cydonia Mensa und Galaxias Chaos vor 180 Millionen Jahren hin. Die Marsatmosphäre enthält außerdem eine hohe Konzentration des Isotops Xenon-129, was für extreme Nuklearvorfälle auf dem Mars spricht. Auf der Erde fand man diese Verbindung nach nuklearen Katastrophen wie Hiroshima und Tschernobyl. Brandenburg berichtet, dass die Analyse der Gammastrahlungsintensität eine besonders belastete Stelle zeige, vermutlich durch radioaktive Trümmer. Auf der gegenüberliegenden Seite des Planeten gebe es ein ähnliches Gebiet. Brandenburg schätzt, dass die Gesamtstärke der Strahlung der Menge einer Million 1-Megatonnen-Wasserstoffbomben entspricht. Die verbliebene Strahlung sei der Beweis für den Völkermord auf dem Mars. Er sagt, dass seine Theorie endlich auch das Fermi-Paradoxon lösen könne, bei dem es um die Frage geht, weshalb, obwohl das Universum doch voller Leben sei, noch keine Außerirdischen bei uns angeklopft hätten. Brandenburg steht mit seiner Theorie nicht allein. Bereits 1976 erklärte Robin Collins, sehr wahrscheinlich diente die Explosion bautechnischen Zwecken. Insofern eignet sich dies als ein Beweis für intelligentes Leben auf dem Mars. Könnte sich eine solche Theorie über so viele Jahrzehnte halten, wenn nichts dahinter steckt? Tatsächlich scheinen kürzlich veröffentlichte Fotografien des Valles Marineris Graben atomare Explosionen auf dem Mars zu beweisen. Dieses Foto einer pilzähnlichen Wolke wurde 2014 durch die indische Space Research Organisation gemacht. Verschwörungstheoretiker sehen darin den Beweis, dass der Mars noch immer durch atomare Explosionen erschüttert wird. Die Idee einer ehemaligen Zivilisation auf dem Mars wird immer populärer. Im November 2015 erschienen weitere Bilder, aufgenommen von einem Erkundungssatelliten der NASA. Diese scheinen reflektierende, metallische Kuppeln zu zeigen. Manche Internet-Communities folgern, dass diese Kuppeln künstlich errichtet wurden und somit die Existenz einer früheren Marszivilisation beweisen. Die NASA-Biochemikerin Jennifer Eigenbrode sagt, dass die Chance, Lebensformen auf dem Mars zu finden, deutlich gestiegen sei, seit im Jahr 2015 Wasservorräte in Form von Eis entdeckt wurden. Auch wenn der letzte Beweis noch fehlt, geht man mittlerweile davon aus, dass es auf dem Mars früher einmal Leben gab. Allerdings gibt es keinen Beweis dafür, dass die Atompilzbilder tatsächlich etwas mit Strahlung zu tun haben. Der Astronom Dr. John T. Horner von der Southern Queensland Universität sagt, dass diese Explosion vermutlich nichts weiter als eine optische Täuschung sei. Andere Experten meinen, dass selbst eine Wolke dieser Art nicht ungewöhnlich sei. Der Weltraumexperte Professor Jan-Peter Muller sagt, Pilzwolken könnten sich ganz natürlich bilden, durch Einschlagkrater oder vulkanische Explosionen, höchstwahrscheinlich als Resultat eines Meteoriteneinschlags. Brandenburgs These einer Atomexplosion ist nicht die einzige Erklärung, und es gibt schlicht keinen Beweis für seine Behauptung eines urzeitlichen intergalaktischen Atomkriegs. Da es derzeit keinen Beweis dafür gibt, dass es jemals intelligentes Leben auf dem Mars gab, ist eine Atomexplosion auf dem Mars sehr unwahrscheinlich. Möglicherweise bringt der Mars Rover der NASA irgendwann mehr Klarheit. Heute allerdings ist das bloße Spekulation. Eine von Brandenburgs Kernthesen, dass nur eine nukleare Explosion Xenon-129 erzeugen könne, ist falsch. Beispiele auf der Erde, wie die natürlichen radioaktiven Vorkommen in Gabun, beweisen, dass sich diese Substanzen auch ohne eine atomare Explosion bilden können. So könnte auch die dünne radioaktive Schicht auf der Oberfläche des Mars entstanden sein. Doch auch wenn insgesamt zu wenig für diese Theorie spricht, so ist damit kein Gegenbeweis für eine frühere Zivilisation auf dem roten Planeten erbracht. Besonders dieser Fund lässt eher den Schluss zu, dass es vor sehr langer Zeit einmal eine Zivilisation auf dem Mars gegeben hat – und sei es auch nur eine Forschungskolonie gewesen. Wer sich gerne selber ein Bild von Brandenburgs Theorie machen will, findet hier sein Buch:
Alien Invasion – eine schreckliche Vermutung

Bei einer Alien-Invasion denken die meisten Menschen an Außerirdische, die uns mehr oder weniger stark ähneln. Sie kommen in waffenstarrenden UFOs, die uns technologisch weit überlegen sind und machen jede Gegenwehr zunichte. So würden wir wahrscheinlich vorgehen, wenn wir auf eine neue Zivilisation träfen, die uns technologisch unterlegen ist. So SIND wir im Verlaufe unserer Geschichte mehrfach vorgegangen, etwa bei der Eroberung und Besiedlung der „neuen Welt“. Doch diese Vorstellung hat mehrere Haken und höchstwahrscheinlich würde eine wirklich fortschrittliche, außerirdische Zivilisation ganz anders vorgehen. Erstens müssen wir davon ausgehen, dass Aliens – von welchem Planeten sie auch immer kommen mögen – nicht an das Leben auf der Erde angepasst sind. Ihre Biologie hat sich auf einem anderen Planeten entwickelt und an diesen optimiert. Dieser Planet hat möglicherweise eine andere Schwerkraft, seine Atmosphäre setzt sich aus anderen Gasen zusammen und seine Sonne emittiert eine andere Strahlung. Alles auf der Erde könnte tödlich für meine solche Zivilisation sein. Möglicherweise wären sie in der Lage, all diese Gefahren durch fortschrittliche Raumanzüge auszugleichen, aber dauerhaft hier leben könnten sie nicht. Was also sollten sie mit einer Eroberung der Erde bezwecken? Findige Science Fiction – Autoren haben eine Lösung für dieses Dilemma: Sie terraformieren die Erde einfach. Das aber würde Jahrtausende dauern und es stellt sich die Frage, was sie von der Erde wollen, wenn sie sie erst vollständig umwandeln müssten, um hier leben zu können. Zweitens würde es einen enormen Aufwand an Ressourcen und Energie bedürfen, um sich selber und all das Material, die Raumschiffe und Waffen, die sie benötigen, über Lichtjahre zur Erde zu transportieren. Hier endlich angekommen, müssten sie mit diesen Ressourcen haushalten. Nachschub ist Lichtjahre entfernt. Keine wirklich technologisch fortgeschrittene, außerirdische Zivilisation würde so vorgehen, wenn ihr andere Optionen zur Verfügung stünden. Doch gibt es andere Optionen? Ja, die gibt es. So würde eine echte Alien-Invasion höchstwahrscheinlich aussehen: In einem ersten Schritt würden die Aliens unser Genom entschlüsseln. Doch müssten sie dazu nicht zuerst unsere Erde besuchen? Nein, wenn sie eine Technologie, wie die Quantenkommunikation beherrschen, könnten sie Quanten ihrer Heimatwelt mit Quanten auf der Erde verschränken und auf diese Weise schlicht und ergreifend ALLES über uns in Erfahrung bringen. Es wäre, als sei jeder Bereich unserer Welt videoüberwacht, nur dass es keine Videokameras für die Quantenkommunikation braucht. Nachdem sie die beherrschende Spezies unserer Welt (also uns) ausgemacht und unser Genom entschlüsselt haben, würden sie damit beginnen, dieses Genom zu verändern. Sie würden Teile ihrer eigenen DNA in unser Genom einschleusen und wir würden ganz langsam – Generation für Generation – immer mehr zu ihnen. Das ist viel einfacher, als sich viele Menschen das vorstellen. Tatsächlich wurde etwas Vergleichbares sogar kürzlich erst in ganz großem Stil versucht. Sehr stümperhaft und ohne großen Sinn und Verstand, aber im Ansatz nichts anderes, als der Versuch, das menschliche Genom zu verändern. Der Versuch fand unter dem Vorwand statt, die vermeintlich „schlimmste Pandemie aller Zeiten“ bekämpfen zu müssen und wurde als mRNA „Impfung“ bezeichnet, wobei der Begriff Impfung mehr als irreführend ist. Tatsächlich wurde der Versuch unternommen, die menschliche Zelle zur Produktion fremder Proteine zu missbrauchen. Dabei wurden versehentlich zusätzliche Erbinformationen des Darmbakteriums Escherichia Coli, welche eigentlich zur Vervielfältigung von Viren-RNA eingesetzt werden sollten, mit eingeschleust, sogenannte „Plasmide“. Das hat zufolge, dass heute Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen, Teile dieses Darmbakteriums produzieren. Außerordentlich lecker! Natürlich kann man auf diese Weise aus einem Menschen kein Colibakterium machen, aber es zeigt, dass selbst die menschliche Wissenschaft im Ansatz zu dergleichen in der Lage ist. Und das, obwohl sie seit Jahrzehnten penibel darauf bedacht ist, stets nur die dümmsten und beschränktesten Geister an ihre Spitze zu stellen, um einen allzu schnellen Fortschritt auszubremsen. Sodann würde die außerirdische Zivilisation sicherstellen, dass die veränderten Menschen ihnen treu ergeben sind und all ihre Pläne umsetzen. Auf diese Weise könnten Außerirdische die Erde übernehmen, ohne jemals selber einen Fuß auf die Erde gesetzt zu haben, ohne jemals ein Raumschiff betreten und eine lange, beschwerliche Reise quer durch das All angetreten oder gar einen Krieg vom Zaun gebrochen zu haben. Sie (bzw. ihre Erbinformation) wäre hier ohne, dass wir Menschen dies bemerken würden. Perfekt an die hiesigen Umweltbedingungen angepasst und äußerlich nicht von uns Menschen zu unterscheiden. Sie wären nur anhand ihres Genoms zu identifizieren und auch nur dann, wenn man genau wüsste, wo man suchen muss. Mit anderen Worten: Von unserer stümperhaften Wissenschaft absolut unentdeckt.